Diese Regeln gelten in den Sommerferien 2021 in Deutschland

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Aktuell

Diese Regeln gelten in den
Sommerferien 2021 in Deutschland

Touristische Übernachtungen sind in allen 16 Bundesländern erlaubt, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in dem jeweiligem Kreis stabil unter 100 liegt. Voraussetzung in den meisten Ländern ist, dass die Gäste geimpft oder genesen sind oder bei Reiseantritt einen negativen Corona-Test vorlegen, der teilweise alle 72 Stunden vor Ort erneuert werden muss. Reisende sollten sich vorab beim Hotel oder Vermieter über die genauen Vorschriften informieren. Eine Übersicht der Regeln in den Bundesländern gibt eine Seite der Bundesregierung.

Baden-Württemberg
Pensionen, Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze im Südwesten dürfen Gäste empfangen. Bei der Anreise ist ein Nachweis über eine Impfung, Genesung oder ein negativer Schnelltest erforderlich. Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 entfällt dies. Beherbergungsbetriebe dürfen Saunen, Bäder und Wellnessbereiche für ihre Übernachtungsgäste öffnen. Auch Restaurants und Cafés haben geöffnet. Bei Inzidenzen über 35 ist die Personenzahl beschränkt und es ist ein Impfnachweis oder Vergleichbares gefordert.

Auch Veranstaltungen wie Theateraufführungen oder Konzerte sind erlaubt. Bei einer Inzidenz unter zehn dürfen im Freien bis zu 1500 Menschen zusammenkommen, in geschlossenen Räumen bis zu 500. Ist die Inzidenz höher, gelten strengere Regeln. Die Maskenpflicht besteht weiter. Zuletzt lag die Inzidenz für das gesamte Land bei 6,5.

Bayern
In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer über fünf Tage hinweg stabilen Inzidenz unter 100 dürfen Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätze, Berghütten und Jugendherbergen öffnen. Gäste müssen einen höchstens 24 Stunden alten negativen Corona-Test mitbringen. Ebenfalls geöffnet sind etwa Seilbahnen und Schifffahrt, die Gastronomie sowie Saunen, Bäder und Freizeitparks. Auch Stadt- und Bergführungen sind möglich. Grundsätzlich gilt: Bleibt die Inzidenz unter 50, entfällt für Gäste die Testpflicht.

Berlin 
In der Hauptstadt sind seit Mitte Juni wieder private Übernachtungen in Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen möglich. Gäste müssen keinen negativen Corona-Test oder Impfnachweis vorlegen. Wer sich in den Innenräumen von Kneipen und Restaurants bedienen lassen will, muss hingegen ein negatives Testergebnis oder den Nachweis einer vollständigen Impfung vorlegen. Ausnahmen gelten für Hotelgäste, die im Hotelrestaurant speisen oder etwas trinken. Die Außengastronomie ist schon länger geöffnet, hier gibt es keine Testpflicht mehr.

Auch Kinos, Theater, Opern- und Konzerthäuser dürfen mit Testpflicht und Hygienekonzept öffnen. Etliche Museen und Gedenkstätten sind ebenfalls offen; es gibt wieder Stadtrundfahrten und Schiffsausflüge. Der Senat einigte sich zudem darauf, dass ab Anfang Juli bei Veranstaltungen im Freien bis zu 2000 Teilnehmer erlaubt sind. An Veranstaltungen in Innenräumen dürfen dann bis zu 500 teilnehmen.

Brandenburg
Hotels und Ferienwohnungen sind für touristische Übernachtungen wieder offen – nötig ist ein negativer Corona-Test oder der Nachweis für Impfung oder Genesung. Die Testpflicht entfällt aber bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 20 – das gilt derzeit für alle Landkreise und kreisfreie Städte. Auch der Besuch von Gaststätten drinnen ist dann ohne Test möglich. In Diskotheken und Clubs gilt weiterhin grundsätzlich eine Testpflicht. Es darf nicht mehr als ein Gast pro zehn Quadratmeter eingelassen werden.

Bremen
Die aktuelle Verordnung gilt bis voraussichtlich 2. August 2021. Im öffentlichen und privaten Raum dürfen sich bis zu zehn Personen oder zwei Haushalte ungeachtet der Personenzahl treffen. Betriebe der körpernahen Dienstleistungen, Zoos, Museen, Ausstellungen, Kinos und Theater sind unter Hygieneauflagen geöffnet. Es dürfen wieder Großveranstaltungen stattfinden. Über die Landesverordnung hinaus gelten die Allgemeinverfügungen der Stadt Bremen und der Stadt Bremerhaven, die weitere Lockerungen in den Bereichen Kontaktbeschränkungen, Kultur, Freizeit, Einzelhandel, und Veranstaltungen ermöglichen. Camping- und Wohnmobilstellplätze sind eingeschränkt geöffnet. Eingeschränkt gestattet: Steuerung des Zutritts; es gelten die allgemeinen Kontakt- und Hygieneregeln; Dokumentationspflicht personenbezogener Daten; Hygienekonzept erforderlich; erhöhte Hygienemaßnahmen. Bei Anreise aus touristischem Anlass gilt: Test-/Genesenen-/Impfnachweispflicht. Nachweislich vollständig geimpfte Personen (ab dem 15. Tag nach der letzten Impfung) und genesene Personen (nach Ende der Absonderungspflicht, höchstens sechs Monate zurückliegend) werden negativ getesteten Personen gleichgestellt. Für sie entfällt die Testnachweispflicht.

Hamburg
Seit Juni können Touristen wieder in der Hansestadt übernachten. Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen privat reisende Gäste empfangen. Voraussetzung sind auch hier die Einhaltung strenger Hygiene-Auflagen und die Vorlage eines negativen Corona-Tests. Außengastronomie ist erlaubt, drinnen dürfen Gäste nur mit negativem Test sitzen. Unter den üblichen Hygieneauflagen sind auch Hafen- und Stadtrundfahrten zulässig, in offenen Fahrzeugen auch ohne Maske. Museen und Bibliotheken sind ebenso geöffnet wie zoologische und botanische Gärten, Theater, Opern und Kinos. Nur die Clubs bleiben vorerst geschlossen. Seit Freitag, 2. Juli, dürfen jedoch bis zu 250 Menschen im Freien tanzen, sofern sie getestet, geimpft oder genesen sind.

Hessen
Hotels, Ferienhäuser, Jugendherbergen und Campingplätze sind unter Auflagen geöffnet. Gäste müssen bei der Anreise einen negativen Corona-Test vorlegen, unter anderem gilt bei Betrieben mit Gemeinschaftseinrichtungen eine Testpflicht einmal pro Woche bei längeren Aufenthalten. Sowohl in der Innen- als auch in der Außengastronomie gilt keine Maskenpflicht mehr. Tanzen im Außenbereich von Diskotheken und Clubs ist wieder erlaubt. Schwimmbäder können unter Auflagen wieder öffnen, ebenso Zoos, Museen und Freizeitparks. (Hier finden Sie die aktuellen Corona-Regeln für Hessen)

Mecklenburg-Vorpommern
Das Urlaubsland im Nordosten hat seine Hotels, Pensionen und Campingplätze seit Anfang Juni auch wieder für Gäste aus anderen Bundesländern geöffnet. Sie müssen bei Anreise allerdings einen negativen Corona-Test vorlegen, vollständig geimpft oder genesen sein. Die lange verwaisten Ostseestrände füllen sich zu Beginn der Ferienzeit zusehends. Seit dem 11. Juni dürfen auch Tagesgäste wieder anreisen. Gaststätten sind seit Ende Mai geöffnet.

Zoos und Museen können wieder besucht werden, die Theater und die Klassik-Festspiele sind in die Sommersaison gestartet – mit Zuschauerlimits sowie Maskenpflicht. Die Vorlage negativer Corona-Tests wird bei Restaurant- oder Veranstaltungsbesuchen nicht mehr verlangt.

Niedersachsen
Tourismus und Gastronomie sind bei der gegenwärtig niedrigen Inzidenz in Niedersachsen mit einem Hygienekonzept ohne große Einschränkungen möglich. In der Gastronomie gilt drinnen eine Maskenpflicht, solange man noch nicht sitzt. Übernachtungsgäste müssen bei der Anreise einen negativen Corona-Test vorlegen. Zoologische und botanische Gärten haben mit Hygienekonzept geöffnet. Der Besuch von Museen und anderen Kultureinrichtungen ist bis zu einer Inzidenz von zehn mit Hygienekonzept und Maske ohne weitere Einschränkungen möglich.

Nordrhein-Westfalen
Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 – also überall in NRW – dürfen Hotels ohne Kapazitätsbegrenzung für Übernachtungen sowie das komplette gastronomische Angebot öffnen. Gäste müssen geimpft oder genesen sein oder bei der Anreise einen Test vorlegen. Das gilt auch für Ferienwohnungen und Campingplätze. Die Gastronomie darf man in ganz NRW inzwischen innen und außen ohne Test besuchen.

Rheinland-Pfalz
In Rheinland-Pfalz gibt es seit 2. Juli weitere Lockerungen. So müssen etwa Mitarbeiter in Hotellerie und Gastronomie keine Masken mehr tragen, wenn sie tagesaktuell getestet sind. Gäste in Restaurants oder Cafés müssen drinnen nicht mehr vorher reservieren und müssen keinen Negativ-Test mehr vorweisen. Hotelgäste müssen diesen nur noch bei der Anreise, aber nicht mehr alle 48 Stunden vorweisen. Auch Konzerte, Sportevents und Volksfeste sind dann unter Auflagen wieder möglich – im Freien auf einem Festplatz oder einem Park ohne Sitzplätze mit bis zu 5000 getesteten, geimpften oder genesenen Zuschauern. Clubs und Diskotheken dürfen auch wieder unter Auflagen aufmachen, sie brauchen etwa entsprechende Lüftungsanlagen, maximal 350 Menschen sind gleichzeitig erlaubt. Zoos, Museen und Freibäder sind bereits seit einigen Wochen wieder geöffnet.

Saarland
Übernachtungen in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und auf Campingplätzen zu touristischen Zwecken sind möglich; dazu zählt auch die Nutzung der üblichen Gastro-Angebote wie Frühstück; Voraussetzung dafür ist ein Hygienekonzept; es dürfen jedoch nicht mehr als 70 Prozent der Betten ausgelastet sein; Hotelgäste brauchen einen negativen Coronatest nur beim erstmaligen Besuch des Hotels*; auch Touristische Reisebusreisen und Schiffsreisen sind wieder erlaubt. Die zulässige Teilnehmerzahl bei Jugend- und Kinderfreizeiten beträgt 100 Personen in festen Gruppen; dabei müssen die Hygienemaßnahmen nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts sowie in Anlehnung an die Verordnung zu Hygienerahmenkonzepten auf der Grundlage dieser Verordnung eingehalten werden. Grundsätzlich gilt eine tägliche Testung der Teilnehmenden. Bei Wochenveranstaltungen, die als Tagesveranstaltung durchgeführt werden, bei denen die Gruppe “im Wesentlichen” fest zusammenbleibt, z. B. Stadtranderholung, ist jedoch ein Testnachweis zweimal die Woche ausreichend. Bei mehrtägigen Aufenthalten in festen Gruppen, wie zum Beispiel Zeltlagern und ähnlichem, muss zu Beginn und zum Ende der Maßnahme ein Test nachgewiesen werden. In Museen, Gedenkstätten und Galerien gilt keine Pflicht zur Kontaktnachverfolgung mehr.

Sachsen
Welche Corona-Maßnahmen in Sachsen gelten, hängt von der 7-Tage-Inzidenz im Landkreis oder in der Kreisfreien Stadt ab. Die Corona-Schutz-Verordnung regelt die Maßnahmen anhand der Schwellenwerte 165, 100, 50, 35 und 10. Dabei gilt der Mechanismus: Liegt die Inzidenz an 5 Tagen in Folge unter dem Schwellenwert, so gelten ab dem übernächsten Tag Lockerungen (»5+2-Regel«). Für Verschärfungen greift die Regel umgekehrt. Ergänzend zur Verordnung bestimmt die Allgemeinverfügung »Anordnung von Hygieneauflagen« allgemeine und spezifische Hygieneregeln für Einrichtungen, Angebote und Veranstaltungen. Die Maßnahmen gelten aktuell verbindlich bis 25. August 2021.

Sachsen-Anhalt
Im öffentlichen Nahverkehr, beim Einkaufen oder auch bei Kulturveranstaltungen ist nur noch ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske) erforderlich. Wenn ein Hygieneabstand von 1,5 Metern nicht einzuhalten ist, gilt grundsätzlich weiter eine Maskenpflicht. In der Innengastronomie entfällt die Testpflicht, wenn es mindestens zehn Tage eine stabile Inzidenz von unter 35 gibt und es vom jeweiligen Landkreis, bzw. der kreisfreien Stadt verfügt wurde. Bei organisierten Großveranstaltungen im Freien (höchstens 1.000 Gäste) oder im Innenbereich (höchstens 500 Gäste.) werden ein Hygienekonzept und ein negatives Testergebnis vorausgesetzt. Geimpfte und Genesene werden bei den Höchstzahlen nicht mitgezählt. Bei der Ankunft in Hotel und autarken Unterkünften muss ein max. 24 h alter negativer PCR-​Test oder negativer (Antigen-​​​) Schnelltest vorgelegt werden. Es gilt hier nach wie vor: geimpft, getestet, genesen“ (3-G-Regel).

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren müssen sich für Aktivitäten im Freizeitbereich nicht mehr testen lassen, da sie zwei Mal pro Woche in Kitas und Schulen getestet werden. Vollständig Geimpfte und Genesene sind ebenso von der Testpflicht ausgenommen, wenn sie das schriftlich oder elektronisch nachweisen können. Weiter heißt es: Geimpfte und Genesene werden dort, wo eine Personenhöchstzahl festgelegt ist, bei der Zählung nicht berücksichtigt. Dies gilt aber nicht für flächenbezogene Zugangsbeschränkungen – beispielsweise beim Einkaufen.

Clubs und Discotheken wie auch Indoor-Spielplätze, Saunen etc. werden wieder geöffnet. Bedingungen sind eine Belegung mit höchstens 60 Prozent der möglichen Gästezahl sowie ein negativer Test. In Freizeitparks und Zoos dürfen auch die Innenbereiche wieder geöffnet werden. Private Feiern sind bei einer Teilnehmerzahl von maximal 50 Personen aus verschiedenen Haushalten ohne Tests möglich. Falls mehr Menschen zusammenkommen wollen, ist ein “professioneller Organisator” notwendig. Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Sieben-Tage-Inzidenz einen Wert von 35 an zehn aufeinander folgenden Tagen nach Inkrafttreten der 14. Eindämmungsverordnung, kann ab dem Tag, der auf die Bekanntgabe folgt, von der Testpflicht bei Kulturveranstaltungen, in der Innengastronomie und beim Trainingsbetrieb des organisierten Sports im geschlossenen Raum abgesehen werden.

Schleswig-Holstein
Schleswig-Holstein steht Touristen aus ganz Deutschland offen. Übernachtungsgäste müssen einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test mitbringen. 72 Stunden nach der Anreise ist dann einmalig nur noch ein weiterer Test nötig. Außengastronomie ist im Norden bereits seit längerem erlaubt, mittlerweile auch die Innengastronomie. Dort müssen Gäste einen negativen Test vorlegen, ausgenommen Übernachtungsgäste im jeweiligen Hotel. Auch die Clubs und Diskotheken dürfen wieder öffnen: für maximal 125 Personen und mit Hygienekonzept, Kontaktdatenerhebung, Masken- und Testpflicht.

Thüringen
In Thüringen lag die Sieben-Tage-Inzidenz zuletzt im einstelligen Bereich, so dass es im Tourismus kaum noch Einschränkungen gibt. Campingplätze und Ferienwohnungen dürfen ab einer stabilen Inzidenz von unter 100 gebucht werden. Reisebusveranstaltungen sind dann für tagestouristische Angebote erlaubt, bei einer Inzidenz unter 50 auch mehrtägige Reisen, ab einer Inzidenz unter 35 entfällt zudem die Testpflicht, die Verpflichtung zum Tragen einer Maske bleibt aber. Hotels und Pensionen dürfen bei einer Inzidenz unter 35 Gäste beherbergen – also fast überall. Es entfallen zudem Testpflicht und Auslastungsgrenze von 60 Prozent.

Eine Kontaktnachverfolgung muss weiterhin möglich sein. In der Gastronomie gibt es bei Inzidenzen unter 35 auch in Innenräumen keine Testpflicht mehr für die Gäste. Sollte die Inzidenz über 35 steigen, liegt die Verantwortung wieder bei den Kommunen. Die kreisfreien Städte und Landkreise müssen dann selbst per Allgemeinverfügung reagieren. Die Kontaktbeschränkungen sind nur noch Empfehlungen, mehr als zehn Menschen sollten sich allerdings nicht treffen. (dpa)