Voll- oder Teilintegriert?

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Kaufberatung

Voll- oder Teilintegriert?

Ein Reisemobil soll es sein – doch welches?

Die Windschnittigen:
Teilintegrierte Wohnmobile

Eine Alternative zum Alkovenmobil bietet der Teilintegrierte. Ihren Namen hat diese Mobilgattung von der Bauweise, bei der das Original-Fahrerhaus teilweise in den Wohnbereich eingebunden ist. So sind die Fahrersitze – wie bei Campingbussen – meistens drehbar und gehören ebenfalls zur Sitzgruppe. Vier Personen haben bequem am Esstisch Platz.

Die Schlafmöglichkeiten sind im Vergleich zum Alkovenmobil jedoch begrenzt – Liegeflächen befinden sich in der Regel im Heck oder als Hubbett über dem Wohnbereich. Auch eine Sitzgruppe kann gelegentlich noch zum Schlafplatz umgebaut werden. Somit ist Platz für Paare oder kleinere Familien vorhanden.

Teilintegrierte (TI) gibt es in zwei Ausführungen: mit und ohne Hubbett. Dieses Bett hängt tagsüber an der Decke und kann zum Schlafen abgesenkt werden. Ein Hubbett-TI hat oft ein aufgewölbtes Dach, um das Zusatzbett unterzubringen. Teilintegrierte ohne Hubbett sind aerodynamisch günstig, damit spritsparend und im Preis ähnlich wie Alkovenmobile angesiedelt. Sie eignen sich vor allem für Paare, die nur ab und zu weitere Reisende mitnehmen.

Im Gegensatz zum Alkovenmobil ist der Teilintegrierte flach und niedrig. Dies führt zu einem tieferen Schwerpunkt, so dass sich das Fahrgefühl weniger von dem eines Pkws unterscheidet – und Sprit spart man auch.

Vorteile von Teilintegrierten:

  • Komfortlevel mittel bis hoch
  • Ideal für Paare und Kleinfamilien
  • Angenehmes Fahrgefühl
  • Niedrigerer Kraftstoffverbrauch

Nachteile von Teilintegrierten:

  • Schlecht isoliertes Fahrerhaus
  • Teils nur ein richtiges Bett,
  • Hubbett nur optional

 

Die Komfortablen:
Integrierte Wohnmobile

Der große Bruder des Teilintegrierten ist der Integrierte. Sie sind die extravagantesten Wohnmobile. Er besticht durch eine eigenständige Bugmaske anstelle des Original-Fahrerhauses und eine riesige Frontscheibe, die auch im Inneren für Luftigkeit sorgt. Integrierte sind zwar nicht unbedingt länger als Teilintegrierte, stehen jedoch für mehr Wohnkomfort. Das eigenständig gestaltete Fahrerhaus geht nahtlos in den Wohnbereich über, der deshalb besonders geräumig wirkt.

Integrierte verfügen über den Vordersitzen häufig über ein Hubbett im Bug und damit in der Regel bereits serienmäßig vier Schlafplätze. Doch das alles kostet Gewicht: Integrierte sind häufig schwerer als 3,5 Tonnen. Alle, die nach 1999 den Führerschein erworben haben, brauchen dafür eine zusätzliche Fahrerlaubnis. Eine Fahrertür gibt es manchmal nur gegen Aufpreis, eine Beifahrertür nur sehr selten. Außerdem sind durch die spezielle Frontbauweise Service- und Wartungsarbeiten am Motor zeit- und kostenintensiv.

Vorteile von Integrierten:

  • geeignet für 2–4 Personen
  • Komfortlevel hoch
  • Tolles Raumgefühl
  • Gefälliger Aufbautyp
  • Gute Isolierung

    Nachteile von Integrierten:

  • Erschwerte Wartungsarbeiten
  • Eingeschränkte Übersichtlichkeit
  • Teurer als Teilintegrierte

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