Der große PiNCAMP Preisvergleich für Europa

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Urlaubsvorbereitung 2022

Der große PiNCAMP
Preisvergleich für Europa

 

Wir haben uns gefragt: Was kostet eigentlich der durchschnittliche Campingurlaub in den verschiedenen Ländern? Auf der Suche nach der Antwort haben wir die Kosten für eine Übernachtung in der Hochsaison auf über 2.500 Campingplätzen in ganz Europa betrachtet.

Zuhause ist’s am schönsten – und besonders günstig!

Erfreuliche Nachrichten für alle, die am liebsten in heimischen Gefilden ihren Campingurlaub verbringen: Auch 2022 bleibt Camping in Deutschland im europäischen Vergleich besonders günstig! Nach einer Preiserhöhung gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent zahlt eine Camperfamilie mit zwei Erwachsenen und einem 10-jährigen Kind 2022 hierzulande durchschnittlich 38,33 Euro pro Übernachtung.  Günstiger ist es lediglich in Schweden (37,41 Euro).

Der Preisvergleich in Deutschland nach Bundesländern

Auch innerhalb Deutschlands gibt es hinsichtlich des durchschnittlichen Übernachtungspreises Unterschiede zwischen den Bundesländern.
Am günstigsten übernachtet eine Camperfamilie im Saarland (32,29 Euro pro Nacht) und in Sachsen-Anhalt (33,21 Euro). Die Preise bleiben hier im Vergleich zum Vorjahr konstant. Vergleichsweise teuer ist Campingurlaub in den touristischen Hochburgen Mecklenburg-Vorpommern (42,63 Euro), Schleswig-Holstein (40,66 Euro), Baden-Württemberg (40,20 Euro) und Bayern (39,17 Euro). Die vergleichsweise höheren Preise sind auf die landschaftlich ansprechende Lage nahe der Berge oder des Meers zurückzuführen. Zusätzlich bieten in diesen beliebten Urlaubsregionen zahlreiche Campingplätze eine besonders gute Ausstattung an. Thüringen, das günstigste Bundesland im Vorjahr, liegt nach einer Preissteigerung um 7 Prozent mit nun 34,20 Euro im Mittelfeld.

Schweiz, Kroatien und Italien: Hohe Qualität bedingt höhere Preise

Camperfamilien zahlen im Ländervergleich auch 2022 in der Schweiz die höchsten Übernachtungspreise (64,15 Euro). Gefolgt von Kroatien (60,37 Euro) und Italien (60,28 Euro). In diesen Ländern können sich Camper nicht nur über herrliche Temperaturen und traumhaft schöne Urlaubsregionen wie das Tessin in der Schweiz, den italienischen Gardasee oder die kroatische Adriaküste freuen, sondern auch über eine besonders hohe Dichte an Campingplätzen mit einer hervorragenden ADAC Klassifikation. Es ist sicher kein Zufall, dass Italien mit 33 Fünf-Sterne-Campingplätzen die meisten ADAC Superplätze aller europäischen Länder stellt. Die Campingplätze der beiden beliebten südeuropäischen Urlaubsländer Italien und Kroatien haben sich während der Corona-Krise qualitativ besser aufgestellt und konnten einen deutlichen Zuwachs an insgesamt 13 ADAC Superplätzen und 12 ADAC Tipp-Plätzen verzeichnen. Diese Qualitätssteigerung begründet den Preisanstieg von 7 Prozent respektive 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Schweiz hingegen zeigt sich mit einer Steigerung von 1 Prozent recht moderat. Die höchste Preissteigerung mit 8 Prozent verzeichnen Spanien und Großbritannien. Österreich (50,34 Euro) knackt erstmals die 50 Euro-Marke.

Camping bleibt eine günstige Urlaubsform

In einer Zeit, in der massive Preissteigerungen (z.B. Energie) in allen Lebensbereichen zu erwarten sind, gibt es eine positive Nachricht: Die Übernachtungspreise auf Campingplätzen sind und bleiben günstig. Die Durchschnittspreise für Übernachtungen sind eine Orientierungshilfe – es ist allerdings wichtig, sie als solche zu verstehen. Natürlich ist auch ein Low-Budget-Campingurlaub in den höherpreisigen Destinationen problemlos möglich, da es auch hier ausgesprochen schöne und günstige Campingplätze gibt.

Camping boomt weiterhin

Camping als naturnahe und nachhaltige Urlaubsform boomt. Im letzten Jahr wurden erneut über 100.000 Campingfahrzeuge neu zugelassen. Der Campingexperte und Geschäftsführer der ADAC Camping GmbH, Uwe Frers, erwartet auch für die Campingsaison 2022 eine extrem starke Nachfrage nach Campingurlaub und betont die Relevanz von Vorausbuchungen.

PiNCAMP Preisvergleich 2022: Übernachtungspreise*) Europa und Deutschland

Europa

  1. Schweiz (64,15 Euro) | + 1% Steigerung zum Vorjahr
  2. Kroatien (60,37 Euro) | + 7%
  3. Italien (60,28 Euro) | + 5%
  4. Slowenien (59,20 Euro) | + 5%
  5. Spanien (54,86 Euro) | + 8%
  6. Großbritannien (52,17 Euro) | + 8%
  7. Österreich (50,34 Euro) | + 7%
  8. Dänemark (49,20 Euro) | + 3%
  9. Niederlande (48,85 Euro) | + 4%
  10. Frankreich (48,60 Euro) | + 5%
  11. Deutschland (38,33 Euro) | + 3%
  12. Schweden (37,41 Euro) | + 1%

Deutschland nach Bundesländern

  1. Mecklenburg-Vorpommern (42,63 Euro) | + 1% Steigerung zum Vorjahr
  2. Schleswig-Holstein (40,66 Euro) | + 7%
  3. Baden-Württemberg (40,20 Euro) | + 5%
  4. Bayern (39,17 Euro) | + 1%
  5. Sachsen (37,59 Euro) | + 4%
  6. Brandenburg (37,51 Euro) | 0%
  7. Nordrhein-Westfalen (37,02 Euro) | + 6%
  8. Rheinland-Pfalz (35,95 Euro) | + 2%
  9. Niedersachsen (35,34 Euro) | + 3%
  10. Thüringen (34,20 Euro) | + 7%
  11. Hessen (34,14 Euro) | + 1%
  12. Sachsen-Anhalt (33,21 Euro) | 0%
  13. Saarland (32,29 Euro) | 0%

*) Definition: Der ADAC Vergleichspreis ist der Gesamtbetrag, den eine dreiköpfige Familie für eine Übernachtung in der Sommer-Hauptsaison aufbringen muss. Enthalten sind die Kosten für zwei Erwachsene, ein 10-jähriges Kind, die Standplatzgebühr für ein Wohnmobil/PKW und einen Caravan, Strom (5 kWh), Warmduschen und Kurtaxe. Bei dieser Vergleichspreis-Betrachtung wurden nur Campingplätze ab einer Drei-Sterne-Bewertung laut ADAC Klassifikation und mit 50 oder mehr touristischen Standplätzen berücksichtigt. Diese Erhebung basiert auf den Mittelwerten der Preis-Angaben von über 2.500 Campingplätzen für eine Übernachtung. Auf europäischer Ebene wurden die Campingplätze in den Haupturlaubsländern (Schweiz, Kroatien, Italien, Spanien, Slowenien, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Dänemark, Deutschland, Niederlande, Schweden) ab einer Drei-Sterne-Bewertung laut ADAC Klassifikation berücksichtigt. Berechnet wurden die Vergleichspreise auf Basis der Mittelwerte der zur Verfügung gestellten Preisspannen.

Quelle: PINCAMP, ADAC  Titelfoto: Benimar Werksfoto