Diebstahlssicherung fürs mobile Zuhause

Diebstahlssicherung fürs mobile Zuhause

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Ratgeber

Diebstahlssicherung
fürs mobile Zuhause

Einstieghilfe und Einbruchssicherung für Wohnwagen und Wohnmobile. Foto: Werksfoto/Movera
Lenkradsperre. Foto: Werksfoto/Movera
Wandsafe zum Einbau in Möbel. Foto: Movera
Türsafe für Fiat. Foto: Werksfoto/Movera
Alarmsicherung für Türen und Fenster. Foto: Werksfoto/Movera
Trigas Gaswarngeräte. Foto: Werksfoto/Movera
Deichselschloss zur Sicherung von Wohnwagen. Foto: Werksfoto/Movera
Radkralle als Wegfahrspessse für Wohnwagen und Wohnmobil. Foto: Werksfoto/Movera
Wohnmobile-Tracker zur Nachverfolgung bei Diebstahl des Fahrzeugs. Foto: Werksfoto/Movera

Es ist der Albtraum für jeden Camper. Man geht nur mal kurz zum Strand oder in den Supermarkt, kommt zurück und steht vor einem Scherbenhaufen – Langfinger haben zugeschlagen. Besonders in der Hochsaison sind Wohnmobile ein lohnendes Ziel für Diebe, egal ob Profis oder Amateure. Leider kann man ein Reisemobil nicht komplett sichern, aber oftmals hilft es schon, den Einbrechern das Leben ein bisschen schwerer zu machen.
Die Schwachstellen befinden sich bei den meisten Fahrzeugen an den Kunststofffenstern, den Aufbautüren sowie den Türen des Fahrerhauses. Große Klappen, Dachluken und Heckgaragen mit Zugang zum Innenraum stellen ebenfalls keine große Hürde für Eindringlinge dar. Meistens reicht schon ein Schraubenzieher aus, um die Türen zu knacken. Hier ist eine Alarmanlage oder ein mechanischer Aufbruchschutz, wie ein Einstiegshilfebügel mit Einbauschloss schon eine gute Maßnahme, um Gelegenheitseinbrecher abzuhalten.
Aber Achtung: Hier ist das Fahrzeug die eigentliche Sicherheitslücke, da Profis auch nicht davor zurückschrecken, aufgesetzte Schlösser einfach mit grober Gewalt aus der Fahrzeugwand zu reißen. Ist der Dieb erst einmal im Fahrzeuginneren, wird er sich alles krallen, was er zu Geld machen kann: Die wertvolle Kameraausrüstung, den Laptop, Smartphones, den Flachbildschirm, Portemonnaies und vieles mehr. Wenn Ihnen Ihr Besitz lieb und teuer ist, sollten Sie deshalb in einen Tresor investieren. Die einzige Schwachstelle dabei ist man oft selbst, denn im Laufe der Reise tendiert man oft dazu, nachlässig zu werden. Dann wird der Diebstahlschutz nicht mehr so genau genommen und die Wertsachen bleiben unverschlossen im Fahrzeug zurück. Und genau dann passieren die Einbrüche. Auch alles, was um das Fahrzeug herum befestigt wird, ist für Diebe interessant: Fahrräder, Surfbretter, Kanus und Campingmöbel. Denn auch hier gilt: Einmal kurz unachtsam gewesen und schon hat die wertvolle Fracht den Besitzer gewechselt. Diese Sachen können jedoch einfach mit praktischen Funk-Kabelschleifen gesichert werden.
Damit es nicht noch schlimmer kommt und der Wohnwagen oder das gesamte Reisemobil gestohlen wird, sind Sicherungssysteme für die Kupplung, Deichsel, das Lenkrad oder die Räder sinnvoll. Denn je schwieriger es für den Dieb ist, an sein Objekt der Begierde heranzukommen, desto besser. Schließlich muss es für ihn hauptsächlich schnell gehen, ohne dabei Aufmerksamkeit zu erregen. Deshalb sollte man sein Fahrzeug auch nie so parken, dass Einbrecher lange Zeit ungestört agieren können. Ist der Supergau dann doch eingetroffen und das Fahrzeug wurde tatsächlich gestohlen, kann ein Ortungssystem an Bord die letzte Rettung sein.
Damit es aber gar nicht erst so weit kommt, sollten man rechtzeitig an den nächsten Trip denken, die ein oder andere Sicherheitslücke schließen und die Übernachtung auf An- und Abreise planen. Denn nur so kann man sich im kommenden Urlaub frei und vor allem sicher fühlen.

Was kann man also tun, um das Reisemobil möglichst sicher zu machen?
Zunächst sollten Fenster und Türen mechanisch gesichert werden. Erfahrungsgemäß lassen die meisten Einbrecher von ihrem Vorhaben ab, wenn sie sich nicht innerhalb kurzer Zeit Zutritt ins Innere verschaffen können.

Folgende Produkte, die in unserem Shop oder Online-Shop erhältlich sind, kosten nicht viel und schützen das Fahrzeug:

  • Zusatzschlösser für außen und innen
  • Einstiegsbügel, um die Aufbautür wirkungsvoll zu versperren
  • Sicherheitsstangen, durch die die vorderen Türen blockiert werden
  • Schließbleche, die die Schließbolzen blockieren
  • Sicherheitsprofile erschweren das Aufhebeln von Fenstern und Dachluken
  • Tresor für Wertsachen

Elektronische Sicherungen helfen gegen Einbruch:

  • Wohnmobil-Alarmanlagen: Sie melden durch ein lautes Alarmsignal von 100 bis 120 dB den Einbruchversuch. Ist der Fahrzeugbesitzer nicht vor Ort, werden Nachbarn oder Passanten auf das Geschehen aufmerksam gemacht.
  • Eine Erweiterung von Funkalarmsystemen ist durch Gaswarner und Ortungssysteme mittels GPS möglich.

Sicherungen gegen Diebstahl

Wohnmobil und Wohnwagen lassen sich gut vor Diebstahl schützen. Folgende Schutzvorkehrungen wirken effektiv und gleichzeitig abschreckend auf Diebe:

Schutz für Wohnwagen

  • Ein Kupplungsschloss/Deichselschloss verhindert ein widerrechtliches Anhängen. Es bietet darüber hinaus einen zuverlässigen Abkupplungsschutz, wenn der Wohnwagen am Fahrzeug hängt.
  • Radkrallen erschweren das Abschleppen und wirken optisch abschreckend.
  • Stützenschlösser erschweren ebenfalls das Wegschleppen des Hängers.

Schutz für Wohnmobile

  • Alarmanlage: Die elektronische Diebstahlsicherung bewährt sich immer wieder aufs Neue und zählt zu den wirkungsvollsten Schutzvorkehrungen. Sie besteht aus Zentraleinheit und Sensoren, wobei die Sensoren an Fenstern und Türen angebracht werden.
  • Radkrallen: Sie sind bei Reisemobilen und Wohnwagen gleichermaßen ein effektiver Diebstahlschutz mit optischer Wirkung.
  • Türschlosssicherung: Sie schützt die Aufbautür vor Aufhebeln und wird zwischen Rahmen und Schloss montiert.
  • Glasprofilverstärkung: Dieben wird der Zutritt durch Fenster und Luken erschwert.
  • Günstige Lösung: Ein versteckter Schalter, der die Kraftstoffzufuhr oder den Anlasser unterbricht.
  • Batterieschalter: Er legt den Stromkreislauf lahm.
  • Akkuwächter: Er wird ebenfalls an der Batterie angebracht und liefert Strom für Alarmanlage und Steuergeräte und nicht für den Anlasser.
  • Überwachungskameras: Kameras, vor allem mit integriertem Alarm, wirken abschreckend. Häufig wird das Vorhaben unterlassen oder abgebrochen.

GPS-Tracker für Wohnmobil oder Wohnwagen
GPS-Tracker bieten Diebstahlschutz mit vielen Funktionen. Über ein Tracking-Portal kann man das Wohnmobil kontinuierlich überwachen, auch wenn man sich weiter entfernt aufhält. Wurde das Reisemobil trotz aller Vorkehrungen gestohlen, kann das Fahrzeug schnell durch Standortermittlung gefunden werden, da das System die Koordinaten des Wohnwagens oder Reisemobils ermittelt. Für die Polizei ist es damit ein Leichtes, die Diebestour innerhalb kurzer Zeit zu stoppen. Die Geräte werden über die Batterie oder ein Ladekabel am Zigarettenanzünder betrieben. Der Einbau sollte verdeckt erfolgen, damit die Diebe den Tracker nicht aufspüren und durch Störsender lahmlegen.

Vorausschauendes Verhalten trägt aktiv zur Sicherheit bei

Abgesehen von einer Diebstahlsicherung kann man einiges tun, um einen kriminellen Zugriff auf Ihr Fahrzeug zu verhindern. Dazu gehören Verhaltensweisen, die für Diebe unattraktiv genug sind, sich für Ihr Wohnmobil zu entscheiden.

  • Parken Sie vorausschauend: Wählen Sie überwachte Parkplätze mit Sicherheitsdienst, wenn Sie Ihr Fahrzeug während einer Besichtigungstour stehen lassen wollen.
  • Übernachten Sie nicht auf Autobahnraststätten: Erfahrungsgemäß ist das Risiko für Übergriffe hier erhöht. Das Gleiche gilt für Abgeschiedenheit. In einsamer Natur ist die Gefahr größer, Opfer eines Überfalls, Diebstahls oder Einbruchs zu werden. Besser ist es zum Übernachten, beleuchtete Straße in Wohnorten oder Tankstellen, die während der Nacht geöffnet haben, zu nutzen.
  • Wertgegenstände verstecken: Smartphone, Kameras, Geldbeutel und ähnliches sollte man nicht offen im Auto liegen lassen, sondern an nicht sichtbaren Stellen deponieren. Idealerweise verfügt das Fahrzeug über einen Tresor, in den man die Wertsachen einschließen kann.
  • Unterwegs trägt man am besten Geld, Ausweise, Papiere und ähnliches am Körper und lässt diese Dinge nicht im Fahrzeug.