Neue Pflicht für Wohnmobile ab Juli 2026: Strengere Sicherheitsregeln für Reisemobile

Neue Pflicht für Wohnmobile ab Juli 2026: Strengere Sicherheitsregeln für Reisemobile

31. Juli 2026 / Erlebniswelt, Juli 2026
Foto: ©Gemini Generated Image, Vam
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Neue Pflicht für Wohnmobile ab Juli 2026: Strengere Sicherheitsregeln für Reisemobile

Die neuen Vorgaben der EU-Fahrzeugsicherheitsverordnung (GSR II) greifen in gestaffelter Weise die Wohnmobile, wobei das Gewicht auch eine wesentliche Rolle spielt. Dabei ist vorgesehen, dass insgesamt acht Assistenzsysteme zur Pflicht werden, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Aber es gibt auch eine gute Nachricht.

Die Zunahme an Wohnmobilen im Straßenverkehr ist überall spürbar. Die beliebten Reisemobile, ob Van oder klassischen Wohnmobil sind gerade in den Urlaubsmonaten in großer Zahl auf den Straßen vertreten. Ein großes Thema ist in diesem Zusammenhang die Sicherheit, denn gerade ältere Wohnmobile müssen großer Sorgfalt aufgrund fehlender Unterstützung gesteuert werden. Da greift die neue EU-Regelung ab.

Acht Assistenzsysteme werden zur Pflicht

Ab dem Juli 2026 schreibt die EU-Fahrzeugsicherheitsverordnung (GSR II) vor, dass insgesamt acht Assistenzsysteme bei Wohnmobilen zur Pflicht werden, aber nur bei Neuzulassungen. Dazu gehören der Notbremsassistent, der Spurhalteassistent, der intelligente Geschwindigkeitsassistent mit optischer und akustischer Meldung bei Überschreitungen, der Müdigkeitswarner sowie ein erweiterter Ablenkungswarner, eine standardisierte Schnittstelle für alkoholbasierte Wegfahrsperren, ein Reifendruckkontrollsystem und ein Rückfahrassistent.

Mehr 3,5 Tonnen mit mehr Vorgaben

Die Forderungen von Seiten der EU gehen noch weiter bei Wohnmobilen über 3,5 Tonnen. Hier müssen neue Modelle zwingend mit einem Totwinkel-Informationssystem (BSIS) und einem Anfahr-Informationssystem (MOIS) ausgestattet sein. Die gute Nachricht für Camper ist, dass keine Nachrüstpflicht vorhanden ist. Für alle Wohnmobile, die vor dem 7. Juli 2026 erstmals für den Straßenverkehr zugelassen wurden, gilt der Bestandsschutz. Allerdings stehen Bastler zukünftig vor der Herausforderung, die entsprechenden Vorschriften zu beherzigen.

Sicher dank Durchblick: Fahrsicherheit im Wohnmobil

Wohnmobile und Camper-Vans unterscheiden sich recht deutlich von normalen PKW, wenn es um das Fahrgefühl geht. Entgegen der landläufigen Meinung sind solche großen Reisefahrzeuge allerdings nicht weniger sicher auf der Straße. Ganz im Gegenteil: Sie gehören sogar zu den sichersten Verkehrsmitteln! Mit den richtigen Zutaten sorgen Hersteller wie Malibu dafür, dass die Fahrsicherheit in jeder Situation stimmt.

Egal welches Fahrzeug, der wichtigste Baustein für eine bestmögliche Fahrsicherheit ist die Person am Steuer. Wenn du vorausschauend fährst und dir eine generell eher defensive und möglichst risikolose Fahrweise angewöhnst, kannst du viele Gefahren schon vermeiden, bevor sie überhaupt passieren. Vor allem für Neulinge, die noch nicht viel Erfahrung mit dem Fahren von Wohnmobilen haben, ist es wichtig, sich nicht hetzen zu lassen und immer die Ruhe zu bewahren. Lieber ein bisschen zu langsam als zu schnell und einmal zu oft schauen als einmal zu wenig.

Gute Sicht schafft Sicherheit

Damit du aber vorausschauend fahren kannst, musst du vor allem eines: Sehen, was rund um das Fahrzeug passiert. Ein wichtiges Kriterium dafür ist die Rundumsicht im Cockpit, denn die lässt bei vielen Wohnmobilen, egal ob kleiner oder groß, zu wünschen übrig. Vor allem direkt vor dem Fahrzeug ist häufig kaum etwas zu sehen. Die Malibu Reisemobile bieten die beste Sicht, per unabhängigen Testverfahren von Deutschlands führendem Fachmagazin promobil bestätigt.

Möglich macht diese gute Rundumsicht ein clever designtes Fahrerhaus. Das extra tief abgesenkte Armaturenbrett erhöht die Übersicht ebenso wie die große und weit nach unten gezogene Panorama-Frontscheibe. Geteilte Spiegel verhindern tote Winkel an den Seiten des Fahrzeuge. Bei Malibu sind dies besonders große Busrückspiegel, die je einen Haupt- und einen Weitwinkelspiegel besitzen. Für die Sicht nach hinten sollte eine Rückfahrkamera an Bord sein.

Ein Wohnmobil muss robust sein

Hochwertige Wohnmobile verfügen trotz der Größe über eine stabile Karosserie, die im Idealfall modular aufgebaut ist. Diese bringt höchsten Fahrkomfort und – sicherheit auf der Straße; zum Beispiel bei Wind. Nachhaltigkeit bzw. Sicherheit auch hier: Langlebigkeit und somit hoher Werterhalt. Sollte es aber doch einmal zu einem Unfall kommen, sorgt eine robuste Karosserie wie die von Malibu für Sicherheit bei den Insassen und ist im Schadensfall gut zu reparieren, da einzelne Segmente getauscht werden können.

Natürlich drücken wir für alle Camper da draußen die Daumen, dass genau dieser Schadensfall gar nicht erst eintritt. Allzeit gute Fahrt!

Text: Riko Wetendorf, Pincamp, Titelbild: ©Gemini Generated Image

Wir bedanken uns bei Riko Wetendorf und Pincamp für die freundliche Unterstützung. Auf www.pincamp.de finden Sie den passenden Campingplatz für Ihren Urlaub und können ihn auch gleich buchen.

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