Das Elbsandsteingebirge: ein Märchen aus Stein

Das Elbsandsteingebirge: ein Märchen aus Stein

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Tour-Tipp

Das Elbsandsteingebirge:
ein Märchen aus Stein

Die sächsisch-böhmische Schweiz.
Canelettostadt Pirna. Fotograf: Sonnenstein
Markplatz in Pirna. Fotograf: Lohse
Felsenbühne Rathen. Fotograf: Hagen König
Burg Hohnstein.
Elberadweg bei Rathen. Fotograf: S. Dittrich
Die Festung Königstein mit dem Tafelberg im Hintergrund vom Aussichtspunkt Kleiner Bärenstein aus fotografiert. Fotograf: Frank Exss
Bad Schandau von der Elbeseite aus fotografiert.
Bad Schandau.
Richard-Wagner-Stätte in Graupa. Fotograf: Achim Meurer
Blick vom Affenstein auf Falkenstein. Fotografin: Yvonne Brueckner
Richard-Wagner-Stätte in der Nähe von Graupa. Foto: TPR
Blick vom Affenstein auf Falkenstein. Fotografin: Yvonne Brueckner
Die Felsen der Wehlnadel sind ein Paradies für Kletterer. Fotograf: Frank Richter
Die Felsenburg bei Neurathen.
Barockschloss Rammenau bei Dresden.
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Malerweg im Elbsandsteingebirge. Foto: TPR
Gautschgrotte. Fotograf: Sebastian Thiel
Die Kennzeichnung des Malerwegs. Fotograf: Sebastian Thiel
Barockschloss Rammenau bei Dresden.
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Burg Stolpen. Fotograf: Klaus Schieckel

Das Elbsandsteingebirge – bestehend aus Sächsischer und Böhmischer Schweiz – ist eine der spektakulärsten Natur- und Kulturlandschaften Europas. Die grenzüberschreitende Region befindet sich im äußersten Südosten Deutschlands sowie dem Norden Tschechiens und ist nur wenige Kilometer von der sächsischen Landeshauptstadt Dresden entfernt.

Die Landschaft fasziniert durch ihren Formenreichtum – mit Tafelbergen, Hochflächen, Felsenriffen und Felsnadeln, Schluchten, Wäldern sowie dem Elbtal. Ein Großteil der insgesamt über 700 Quadratkilometer großen Region mit ihrer reichen Flora und Fauna ist beiderseits der Grenze als Nationalpark geschützt. Um die weitgehend unberührte Natur zu erleben, ist jeder herzlich eingeladen, das Gebiet auf den existierenden Wegen zu betreten. In der im Gelände ausgewiesenen Kernzone sind dies ausschließlich gekennzeichnete Wege. Diese dürfen nicht verlassen werden.

Um diese einzigartige Landschaft umweltschonend zu bereisen, bleiben wir diesmal an einem Ort und besuchen die Ausflugsziele mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Einmal angekommen, bleiben wir auf einem der Camping- oder Stellplätze, die wir im Anhang vorstellen. Die Größe der Region lässt es zu, dass wir, egal von welchem Standort aus wir unsere Tagesausflüge starten, alle Ziele innerhalb kurzer Zeit erreichen. Das Netz der öffentlichen Verkehrsmittelist sehr gut ausgebaut und so brauchen wir uns keine Gedanken um (rare) Parkplätze machen. Im Anhang finden Sie alle Transportmöglichkeiten und Links zu den Fahrplänen sowie Informationen zu den Camping- und Stellplätzen in der Sächsischen Schweiz.

Da es jedem Mobilreisenden überlassen bleibt, auf welchem Camping- oder Stellplatz er seine Zelte aufschlägt, stellen wir unseren Leser die Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten diesmal ohne die übliche Routenbeschreibung vor. Wir unternehmen Tagesausflüge direkt von unserem Standort aus mit der Bahn, dem Schiff, mit dem Fahrrad und zu Fuß. Übernachtungsgäste in Pirna, Königstein und Sebnitz (inkl. Ortsteile) erhalten die Gästekarte mobil. Diese ist eine Erweiterung der Gästekarte Sächsische Schweiz. Damit erhalten Sie Vergünstigungen in über 60 Freizeiteinrichtungen der Region und zusätzlich kostenfreie Fahrt in der gesamten Sächsischen Schweiz im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). Weitere Infos finden Sie unter www.saechsische-schweiz.de/region/gaestekarte

Was man auf keinen Fall versäumen sollte sind folgende Unternehmungen:

  • Den atemberaubenden Blick von der Bastei genießen
  • Stadtbummel im historischen Stadtzentrum von Pirna
  • Die Festung Königstein erobern
  • Eine Dampferfahrt mit den historischen Schiffen der Sächsischen Dampfschiffahrt
  • Eine Fahrt mit der historischen Kirnitzschtalbahn
  • Ein Besuch im Nationalparkzentrum Bad Schandau
  • Wanderung im Nationalpark Sächsische Schweiz
  • Traditionelles Kunsthandwerk im Haus der dt. Kunstblume in Sebnitz
  • Besuch des schönsten Naturtheaters Europas: Felsenbühne Rathen (2020/21 Ersatzbetrieb im Zelt)
  • Eine Radtour auf dem Elberadweg
  • Wandern auf den Spuren der Romantiker: Wandern auf dem Malerweg
  • Entspannen in der Toskana Therme Bad Schandau und mit dem historischen Aufzug hinauf auf die Aussichtsplattform in 50 Meter Höhe

Nationalpark Sächsische Schweiz

Der Nationalpark Sächsische Schweiz ist der einzige Felsennationalpark Deutschlands. Er besteht aus zwei Teilen und umfasst insgesamt etwa 94 Quadratkilometer Fläche. Es sind jene Gebiete auf der rechten Elbseite, die in ihrer Geschichte kaum besiedelt oder verkehrsmäßig erschlossen wurden und sich so bis heute Merkmale einer Naturlandschaft bewahrt haben. Irgendwann sollen Flora und Fauna hier wieder gänzlich sich selbst überlassen werden. Noch kommt sie jedoch nicht ohne den Menschen aus. Frei entfalten kann sich die Natur auf etwa der Hälfte der Fläche des Nationalparks. Diese Gebiete finden sich vor allem in den besonders geschützten Kernzonen.

Wanderabenteuer Elbsandsteingebirge
Etwa 1200 Kilometer Wanderwege: Das Elbsandsteingebirge hat für Unternehmungslustige einiges zu bieten. Auf engstem Raum treffen hier die unterschiedlichsten Landschaftsformen aufeinander: Felsen, Tafelberge, Ebenen, Schluchten und Täler.

Malerweg
Der Malerweg Elbsandsteingebirge ist einer der schönsten Wanderwege Deutschlands. Wo sich einst Maler, Komponisten und Literaten zu unsterblichen Werken inspirieren ließen, führen heute 116 abwechslungsreiche Wanderkilometer in acht Tagesetappen einmal quer durch die faszinierende Felslandschaft der Sächsischen Schweiz. Erst kamen die Maler der Dresdner Akademie – allen voran die Schweizer Adrian Zingg und Anton Graff. Ihnen verdankt die Region ihren Namen „Sächsische Schweiz“. Bald folgte die künstlerische Avantgarde halb Europas. In unzähligen Werken der Epoche hat das Elbsandsteingebirge so seinen Platz gefunden, als Bild, Beschreibung, Kulisse oder als Inspiration. Besonders berühmt ist das Gemälde „Wanderer über dem Nebelmeer“ von Caspar David Friedrich sowie die Meisterwerke „Freischütz“ von Carl Maria von Weber und „Lohengrin“ von Richard Wagner. Gekennzeichnet ist der Wanderweg mit einem geschwungenen „M“.
Weitere Informationen www.malerweg.de

Elberadweg
Der Elberadweg ist laut ADFC-Reiseanalyse Deutschlands beliebtester Fernradweg. Über 1000 Kilometer ist er lang und verläuft vom tschechischen Riesengebirge bis zur Nordsee. Er folgt immer dem Lauf der Elbe – mit nur wenig Steigungen. Das Teilstück des Elberadweges in der Sächsischen Schweiz ist eines der landschaftlich schönsten der gesamten Strecke. Es geht direkt am Wasser entlang – mit faszinierenden Blicken auf die majestätischen Tafelberge und zerklüfteten Felsmassive des Elbsandsteingebirges. www.elberadweg.de

Hier stellen wir Ihnen noch einige Touren vor, die uns besonders gefallen haben.

Festung Königstein
eine der größten Bergfestungen Europas, gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Sachsen. Eingebettet in die bizarre Felslandschaft des Elbsandsteingebirges thront 247 Meter über der Elbe und weithin sichtbar die einst als unbezwingbar geltende Wehranlage. Das 9,5 Hektar große Felsplateau ist mit seinem einzigartigen Ensemble aus über 50 Bauwerken verschiedener Epochen sowie seiner fast 800-jährigen und in verschiedenen Ausstellungen dokumentierten Geschichte ein Magnet für jährlich Hunderttausende Besucher aus der ganzen Welt. www.festung-koenigstein.de

Tafelberg Pfaffenstein
Tafelberge zählen zu den faszinierendsten Landschaftsformen weltweit. Berühmt sind die Felsmonumente im Südwesten der USA und in Südafrika. Wichtigste Tafelbergregion in Deutschland ist das Elbsandsteingebirge. Mindestens zwei Dutzend dieser imposanten Gebilde mit bis zu 723 Metern Höhe findet man hier. Vorwiegend links der Elbe reihen sie sich aneinander: Rauenstein, Königstein, Pfaffenstein, Gohrisch, Kleinhennersdorfer Stein, Zirkelstein, Großer und Kleiner Zschirnstein und viele weitere. Der höchste ist der Hohe Schneeberg auf böhmischer Seite. Ein beliebtes Ziel ist der Pfaffenstein. Durch seine zerklüftete Form wirkt er wie das Elbsandsteingebirge im Kleinen. Die Aussicht und eine historische Berggaststätte belohnen für die Mühe des Aufstiegs. Über das ausgedehnte Bergplateau führt ein verzweigtes und ausgeschildertes Wanderwegenetz. Besonders sehenswert ist die „Barbarine“, eine vorgelagerte freistehende Felsnadel – der Legende nach eine versteinerte Jungfrau. www.pfaffenstein.com
Tipp: Bergbaude auf dem Pfaffenstein

Tafelberg Papststein
Der Papststein ist ein markanter Tafelberg im linkselbischen Gebiet des Elbsandsteingebirges. Zwischen zerklüfteten Felswänden führen Stufen und Eisentreppen zum 451 Meter hohen Gipfelplateau. Bereits 1858 wurde ein hölzerner Pavillon auf dem Gipfel erbaut. Später folgte der Ausbau zu einer Bergwirtschaft, die noch heute Wanderer mit guten Speisen versorgt.  www.berggast.de
Tipp: Bergbaude auf dem Papststein, eignet sich für Abendessen und Sonnenuntergangsfotos

Kirnitzschtal
Wildromantisches Tal, zählt zu den schönsten Tälern der Sächsischen Schweiz:
http://tourismus.sebnitz.de/Natur-und-Wandern/Das-Kirnitzschtal/4239/
Fototipp: Kirnitzschtalbahn – die einzige Straßenbahn der Welt, die in einem Nationalpark einfährt (teils solarbetrieben). Seit 1898 befördert die Kirnitzschtalbahn Wanderer, Touristen und Kurgäste zu ihren Zielen. Auf etwa 8 Kilometern und mit neun Haltestellen begleitet die meterspurige Bahn das Flüsschen Kirnitzsch auf seinem Lauf von Bad Schandau zum Lichtenhainer Wasserfall. www.ovps.de
Tipp: Technisches Denkmal Neumannmühle mit Schauanlage, geöffnet 11 – 17 Uhr, Kirnitzschtalstraße 5, 01855 Sebnitz, www.neumann-muehle.de

Bastei
Die Bastei ist die berühmteste Felsformation und Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz. Einst trieben hier Raubritter ihr Unwesen. Dann kamen die Romantiker. Heute ist der Felsvorsprung das beliebteste Ausflugsziel der Region. Auf dem Basteifelsen bietet sich in fast 200 Meter Höhe ein einmaliges Panorama mit Blick auf Tafelberge wie den Lilien- oder den Königstein. Durch die Felsformation zieht sich eine 76,5 Meter lange Brücke aus Sandstein. Errichtet wurde sie 1826 aus Holz über den Tiefen der Mardertelle. 1851 ersetzte man aufgrund des steigenden Besucherverkehrs das Holz durch Stein.
Tipp: Am frühen Morgen erfährt man die Bastei von ihrer ruhigen Seite. Die Basteibrücke bei Sonnenaufgang ist ein spektakuläres Fotomotiv. Ein guter Fotostandort ist die Ferdinandaussicht.
Tipp: Felsenburg Neurathen
Direkt an der Basteibrücke führt ein lohnender Rundgang über Ruinen einer ehemaligen Felsenburg auf sicheren Stegen über tiefe Schluchten. Es bieten sich fantastische Ausblicke in die Felsenwelt der umgebenden Gründe. Die Burg wurde 1289 erstmals urkundlich erwähnt und galt als die größte der Sächsischen Schweiz. Da ihre Bauten weitgehend aus Holz bestanden, sind nur einzelne Reste erhalten.
www.lohmen-sachsen.de/tourismus/felsenburg-neurathen.html
Tipp: Nationalparkgalerie Schweizerhaus
Im Schweizerhaus auf der Bastei befindet sich eine Kunstausstellung, die aufzeigt, wie Künstler zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert die Sächsische Schweiz entdeckt und dargestellt haben. Darüber hinaus informiert die Ausstellung über den Malerweg und die Geschichte des Tourismus im Basteigebiet. Von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt frei.
Tipp: Am Fuße der Bastei liegt der Kurort Rathen. Beliebt ist der verkehrsberuhigte Ort vor allem für seine Ruhe und Idylle. Neben vielen Wanderzielen und Klettergipfeln bietet Rathen Touristen ein reiches Angebot: Felsenbühne, Amselsee, Eisenbahnwelten, Klangterrasse, Dampferanlegestelle, Elberadweg, …
www.kurort-rathen.de

Bielatal – Tal der Felsnadeln
Das Elbsandsteingebirge ist eines der traditionsreichsten und bekanntesten Kletterregionen Deutschlands. Es besteht aus 13 Gebieten, von denen das Bielatalgebiet das an Kletterzielen reichste ist. Auf einer Länge von sechs Kilometern findet man 239 Klettergipfel.
Tipp: Die Felsengasse ist schnell zu Fuß erreicht und bietet reichlich Fotomotive. Mit etwas Glück sind auch Kletterer zu sehen. Am Kassenhäuschen des Parkplatzes startet der Wanderweg, überquert die Biela und links haltend geht es hinauf zur Felsengasse. www.bielatal.de

Richard-Wagner-Stätten, Graupa
Richard Wagner schätzte die Sächsische Schweiz als Ort der Inspiration. 1846 „atmete“ er in Graupa „als Mensch und Künstler auf“, wie er dem befreundeten Schriftsteller Karl Gaillard nach Berlin schrieb. Offenbar fand Wagner hier alles, was er benötigte, um innerlich zur Ruhe zu kommen und sich für sein musikalisches Schaffen beflügeln zu lassen. In kurzer Zeit schrieb er den gesamten Kompositionsentwurf für die romantische Oper Lohengrin in Graupa nieder. Seine temporäre Wohnstätte war ein Gutshaus, das sich heute als Lohengrinhaus diesem Werk mit einer Ausstellung widmet.
Richard-Wagner-Straße 6, 01796 Pirna OT Graupa, www.wagnerstaetten.de

Hohnstein
Ort mit architektonischen Kleinoden. Hier steht seit 1939 das Puppenspielhaus des Begründers der Hohnsteiner Puppenspiele, Max Jacob (1888 – 1967), durch den der Kasper Berühmtheit erlangte, Tradition des Kasperpuppenspiels führt ein Verein in diesem Haus fort. www.hohnstein.de
Tipp: Die Burg Hohnstein liegt auf einem Felssporn über dem romantischen Polenztal und dem Städtchen Hohnstein, 1353 erstmals urkundlich erwähnt, heute Museum, Herberge und Veranstaltungsort.
Markt 1, 01848 Hohnstein, www.burg-hohnstein.info
Tipp: Wolfgang Berger, Schnitzer der Original Hohnsteiner Handspielpuppen.
Telefon: +49 35975 81657, www.original-hohnsteiner-handspielpuppen.de

Deutsche Kunstblume Sebnitz
Kunstblumen aus Sebnitz waren einst der Exportschlager der Region. Anfang des neunzehnten Jahrhunderts stieg die Nachfrage nach den unvergänglichen Blüten aus Samt, Seide und Taft. So wurde eine Produktionsstätte nach der anderen in Sebnitz errichtet. Um 1900 waren es bereits etwa 200 Betriebe. Die Blumen wurden in Handarbeit gestanzt, gefärbt und geprägt. Heute lebt die Tradition im Kleinen fort; mit der Wende endete die groß angelegte Blumenfertigung. Die Deutsche Kunstblume Sebnitz zählt zu den wenigen Manufakturen weltweit, in denen noch heute künstliche Blumen in traditioneller Handarbeit hergestellt werden.
Neustädter Weg 10, 01855 Sebnitz, www.deutsche-kunstblume-sebnitz.de

Schmilka
1665 wurde mit der Schmilkaer Mühle der Grundstein für den Ort an der Elbe gelegt, der heute ein Ortsteil von Bad Schandau ist. Zwischen 1800 und 1875 erweiterte der Müller seinen Betrieb um eine Mahlmüllerei und bis 1881 auch um eine Brotbäckerei. Maler und Schweizreisende fanden hier damals auch ein Nachtquartier – der Malerweg führt daher auch hier entlang. Nach jahrelangem Stillstand wurde beides wiederbelebt. Täglich dreht sich das Mühlrad wieder, angetrieben aus der Wasserkraft des Ilmenbachs. Aus dem gewonnenen Mehl fertigt der Mühlenbäcker im Holzbackofen süße Backwaren, Brote und Kuchen so groß wie ein altes Wagenrad. Schmilka befindet sich auf dem Weg zu einem Bio-Resort. Neben dem ersten sächsischen Bio-Hotel und der Bio-Bäckerei gibt es hier auch eine Bio-Brauerei und ein stilvolles Badehaus. www.schmilka.de

Bad Schandau
1430 wird Schandau erstmals urkundlich erwähnt. Als wichtiger Ort auf dem Handelsweg zwischen den großen Feudalstaaten Meissen und Böhmen entwickelte sich das Städtchen zu einem bedeutenden Umschlagplatz des Elbhandels. Mit der Entwicklung des industriellen Marktes und moderner Verkehrsmittel im 19. Jahrhundert gingen Handel und Handwerk zurück, während der Fremdenverkehr an Bedeutung gewann. Das gebildete Bürgertum fand Gefallen an der bis dahin gemiedenen Felsenwelt des Elbsandsteingebirges. Es ist zudem der älteste Kurort der Region (seit 1800), seit 1920 „Bad“, seit 1936 „Kneippkurort“.
Tipp: Nationalparkzentrum Bad Schandau mit Infos zur Entstehungsgeschichte des Elbsandsteingebirges und Infos zu Flora und Fauna des Nationalparks., www.lanu.org www.bad-schandau.de

Canelettostadt Pirna
Kirchtürme, aufwendig sanierte und kunstvoll verzierte Bürgerhäuser mit prächtigen Giebeln und Erkern, gepflasterte Gassen, verschwiegene Innenhöfe, kleine Läden und eine berühmte Stadtansicht – mehrfach gemalt von dem italienischen Maler Canaletto um 1753. www.pirna.de/pirna-erleben/tourismus, www.pirna-unikat.de
Tipp: Kaffeerösterei Ernst Schmole Nachf., Lange Straße 46, 01796 Pirna, www.schmole-kaffee.de

 

Der öffentliche Nahverkehr in der sächsischen Schweiz.

Bus und Bahn kennt jeder, aber hier gibt es auch Fähren, Dampfschiffe, einen Fahrstuhl und eine Straßenbahn im Nationalpark! Die Sächsische Schweiz ist ein Nahverkehrs-Traumland. Das Wohnmobil kann locker auf dem Campingplatz stehen bleiben. Das tut nicht nur der Umwelt gut, sondern auch dem Portemonnaie. Denn die Parkgebühren sind umso höher, je weiter man ins Gebiet des Nationalparks hineinkommt. Insbesondere im Kirnitzschtal ist die Lage prekär, was die vorhandenen Parkplätze angeht. Die Suche nach den kaum vorhandenen Parkplätzen führt schnell zu Frust und trübt die Vorfreude aufs Wanderabenteuer.
Für Übernachtungsgäste in Pirna, Königstein und Sebnitz (inklusive Ortsteile) ist der ÖPNV mit der „Gästekarte mobil“ kostenlos!

Wanderbusse
Überlandlinienbusse erschließen die gesamte Region. Wichtige Umsteigepunkte zwischen S-Bahn und Bus, sind der Busbahnhof ZOB in Pirna, der Reißiger Platz in Königstein und der Nationalparkbahnhof Bad Schandau.
http://www.ovps.de/Verkehrsmittel/Bus/Wanderbus/4212/

Nationalparkbahn
Die Nationalparkbahn U28 fährt im Zwei-Stunden-Takt von Dečin über Bad Schandau und Sebnitz nach Rumburk und zurück. Sie erschließt damit Ziele im Elbtal, im wildromantischen Sebnitztal und im Schluckenauer Zipfel.
www.vvo-online.de/de/tarif-tickets/tarif/Nationalparkbahn.cshtml

S-Bahn S1
Die S-Bahn-Linie S1 folgt dem Lauf der Elbe und verbindet die Sächsische Schweiz mit Dresden und Meißen. Die S1 ist zwischen Schöna und Bad Schandau im Stunden-Takt und zwischen Bad Schandau und Pirna sogar im 30-Minuten-Takt unterwegs.
www.vvo-online.de/de/fahrplan/fahrplanbuch/linien?line=s1

Fähren und Wanderschiff
Trockenen Fußes von einem zum anderen Ufer der Elbe zu kommen garantieren insgesamt 8 Fährstellen. Das Wanderschiff fährt bis zu 4x täglich von Bad Schandau über Krippen/Postelwitz und Schmilka nach Hřensko und zurück.
www.ovps.de/Verkehrsmittel/Schiff/Faehren/480/
www.ovps.de/Verkehrsmittel/Schiff/Wanderschiff/481/

Dampferfahrt
Die klassische Art, die Elbe und das Elbsandsteingebirge zu erleben, ist eine Fahrt mit dem historischen Schaufelraddampfer. Von Mitte April bis Ende Oktober gibt es Linienfahrten von Pirna bis nach Hřensko.
https://elbeschiffahrt-frenzel.de/
https://www.saechsische-dampfschifffahrt.de

Erlebnis: Kirnitzschtalbahn
Seit mehr als 120 Jahren bringt die Kirnitzschtalbahn Wanderer von Bad Schandau aus bis zum Lichtenhainer Wasserfall. Sie ist die einzige Straßenbahn weltweit, die in einen Nationalpark einfährt – und das übrigens auch barrierefrei!
www.ovps.de/Verkehrsmittel/Kirnitzschtalbahn/443/

 

Übernachtungsmöglichkeiten

5-Sterne Camping- & Freizeitpark LuxOase
Arnsdorfer Str. 1
01900 Kleinröhrsdorf
Telefon: +49 (0) 35952 – 56666
E-Mail: info@luxoase.de
https://www.luxoase.de

Die großzügige und gepflegte 5-Sterne-Anlage bietet ein 2.200 m² großes Sanitär- und Wellnessgebäude mit Kinderwaschland und Mietbädern, Ferienwohnungen und Zimmern, Wellnessbereich mit SwimSpa und tollem Seeblick. Kleine Gäste lieben den Indoorspielplatz, die Spielplätze, die Naturspielelandschaft und die Dirtbike-Bahn. Sportfreunde treffen sich beim Bolzplatz, auf dem Beachvolley- und Basketballplatz, beim Tischtennis oder zum Minigolfen. Ein Restaurant, ein SB-Shop, viele Busausflüge bzw. Stadtrundfahrten nach Dresden und ein gastfreundliches Team erwarten Sie. Baden ist auf eigene Gefahr im anliegenden Natursee möglich.

4-Sterne Campingplatz Thorwaldblick
Schandauer Str. 37
01855 Sebnitz OT Hinterhermsdorf
Telefon: 035974 / 50648
Mobil: 0174 / 73 82 569
E-Mail: info@thorwaldblick.de
www.thorwaldblick.de

Die Stellplätze des kleinen familiären Platzes mit modernen Sanitäranlagen, mit Kinderbad, sind terrassenförmig angelegt. Die Zelte können auf einer Grünfläche mit Obstbaumbestand aufgestellt werden. Perfekter Ausgangspunkt für Wander-, Rad- und Klettertouren sowie Kahnfahrten auf der Oberen Schleuse. Außerdem Vermittlung von Busreisen, z.B. nach Prag. Für Gäste, die mit ÖPNV anreisen, bieten wir einen Hol- und Bringeservice an Bad Schandau oder Sebnitz an. Für schlechte            Tage gibt es eine kleine Campingbücherei, sowie Coffee to go und ein kleines Kuchenangebot.

3-Sterne Campingplatz Entenfarm
Schandauer Straße 11
01848 Hohnstein
Telefon: 03 59 75 / 8 44 55
E-Mail: info@camping-entenfarm.de
www.camping-entenfarm.de

Der Naturcampingplatz bietet Stellflächen für Caravan, Wohnmobile sowie Zelte und ist ein guter Startpunkt für Wander- und Klettertouren. Fünf Campinghütten stehen zur Vermietung bereit. Im Hauptgebäude finden Sie moderne Sanitäranlagen, eine Campingküche mit Kühlschrank und die Rezeption. Brötchen werden täglich frisch gebacken.

Camping Königstein
Am alten Sägewerk 1
01824 Königstein
Telefon: +49 (0)35021 / 68224
E-Mail: info@camping-koenigstein.de
www.camping-koenigstein.de

Der Platz liegt unterhalb der berühmten Festung Königstein, direkt am Flussufer. Der familiär geführte Campingplatz ist ein idealer Ausgangspunkt zum Wandern, Radfahren, Paddeln oder Erkunden der Städte Dresden und Prag. Alle Stellplätze gewähren den Blick auf die Elbe, die Felsformation des Tafelberges Lilienstein und zur Festung Königstein. Moderne Sanitäranlagen und Einlassmöglichkeiten für leichte Boote in die Elbe sind gegeben.

Camping – Stellplatz Struppen
Kirchberg 20
01796 Struppen
Telefon: 035020 / 17 96 02
E-Mail: info@camping-stellplatz-struppen.de
www.camping-stellplatz-struppen.de

Der neue Camping- und Stellplatz in der Sächsischen Schweiz besticht mit einer großartigen Panoramaaussicht. Von hier haben Sie alles im Blick: Festung Königstein, Bastei, Lilienstein und Bärensteine. Der Platz verfügt über neue Sanitäranlagen, FREE WIFI und natürlich Brötchenservice. Er ist sehr ruhig und zentral in der Sächsischen Schweiz gelegen. Wander- und Radtouren können direkt vom Platz starten. Der Ort Struppen, mit Bushaltestelle, Bäcker, Sparkasse und Gaststätte, ist nur 5 Minuten zu Fuß entfernt.

Camping Pirna
Äußere Pillnitzer Strasse 19
01796 Pirna OT Copitz
Tel.: 03501 523 773
E-Mail: info@camping-pirna.de
www.camping-pirna.de

Reizvoll am Stadtrand zwischen Wald und Natursee gelegen, befindet sich am Ufer des Sees der Campingplatz „Waldcamping Pirna-Copitz“. Paradiesisch ist der Blick auf den See, erholsam die Nähe zur Natur. Ruhesuchende können sich hier entspannen, ihren Alltagsstress abschütteln und neue Kraft tanken.

Camping am Treidlerweg
Am alten Sägewerk 4
01824 Königstein
Telefon: +49 35021 9908-211
Telefon: +49 35021 9908-102
info@treidlercamping.de
www.treidlercamping.de

Die Stellplätze befinden sich unterhalb des Liliensteins am gegenüberliegenden Elbstrand, direkt am historischen Treidlerweg. Auf dem Grundstück befinden sich eine Gastronomie sowie ein Spielplatz. Das Elbefreizeitland, Garant für Spaß und Aktivität, ist in nur 5 Minuten zu Fuß zu erreichen. Schiffsanleger, S-Bahn, Haltestelle vom National-Express sowie Bastei-Kraxler sind über die Elbpromenade gut zu Fuß erreichbar.

Text und Bildnachweis: Tourismusverbandes Sächsische Schweiz e.V., Textzusammenstellung: Volker Ammann