Bequem, stabil und leicht – so ist der perfekte Campingstuhl.

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Kaufberatung

Bequem, stabil und leicht –
so ist der perfekte Campingstuhl

Klappstuhl mit Mesh-Bezug.
Hochlehner mit bequemer Polsterung.
Bequemer Faltstuhl mit Getränkehalter.
Platzsparender Regiestuhl mit seitlicher Ablage.
Strandstuhl mit niedrigen Beinen.
Fußablage zum Einhängen.
Fußablage zum einklingen.

Der Kauf eines Campingstuhls sollte sich ausschließlich an den Bedürfnissen des Benutzers ausrichten.

Campingstühle sind im Urlaub neben Sonne und einem bequemen Schlafplatz definitiv eines der wichtigsten Dinge. Ein bequemer und robuster Campingstuhl gehört zu jeder Campingausstattung dazu. Doch vor dem Kauf sollte man sich Fragen stellen, zum Beispiel: Wieviel Personen fahren mit in den Urlaub? Wie ist das Platzangebot in der Wohnmobilgarage? Wieviel Kilogramm kann ich dem Wohnmobil zuladen? Welchen Zweck soll der Campingstuhl erfüllen?

Je nach Bedarf gibt es verschiedene Campingstuhl-Modelle wie Faltstühle, die gerne mit auf Festivals genommen werden, Klappstühle, die ein Höchstmaß an Bequemlichkeit bieten, Liegestühle, die zum Relaxen einladen, Regiestühle, mit denen man sehr viele Personen an eine Tafel bekommt und Strandstühle, auf denen man die Füße in den Sand stecken kann.

Worauf sollte man beim Kauf achten?
Ein Campingstuhl muss mehrere Bedingungen erfüllen: er sollte in jedem Fall zusammenklappbar oder faltbar sein, damit man ihn platzsparend verstauen kann. Der Faltvorgang sollte einfach und ohne großen Aufwand von statten gehen. Der Stuhl sollte leicht sein, ideal ist eine Kombination aus Aluminium und Polyester. Wichtig bei der Wahl der Materialien ist zudem ihre Wetterfestigkeit und die Möglichkeit, sie schnell und einfach zu reinigen.

Campingstühle sollten platzsparend aufgeräumt und verstaut werden können. Die einfachste Form ist der sogenannte Klappstuhl. Beim Zusammenklappen werden die Stuhlbeine aneinander gezogen und die Sitzfläche klappt um. Bei den meisten Konstruktionen verliert man weder an Höhe noch an Breite. Lediglich die Tiefe minimiert sich. Bei anderen minimiert sich die Breite, aber die Tiefe bleibt. Das liegt an den zwei sehr unterschiedlichen Konstruktionen, zum einen die sich überkreuzenden Beine und zum anderen die vom Boden aus in die Höhe aufeinander zustrebenden Beine. Diese Beine können zusätzlich mit einer Querstrebe verbunden sein oder bei einem Aluminium-Gestell auch in einer U-Form erscheinen.

Beim Faltstuhl hat man eine leichte Aluminium-Polyester-Konstruktion. Je zwei bis drei Streben sind am Boden miteinander verbunden, sodass der Stuhl auf drei oder vier Füßen ruht. Es ist die platzsparende Art, da man den Stuhl in Tiefe und Breite minimieren kann. Ein Regiestuhl wiederum hat vier Beine, die mit sich überkreuzenden Querstreben verbunden sind. Während bei einem Klappstuhl die Sitzfläche aus Stoff, Polyester, aber auch aus festem Kunststoff bestehen kann, hat ein Regiestuhl eine Sitzfläche, die immer flexibel ist. Um ihn zu verstauen, führt man die Seiten aneinander. Viele Stühle warten mit allerhand Komfort auf. So gibt es ergonomisch geformte oder gepolsterte Armlehnen, Nackenstützen oder eine bequeme Ablage für die Beine. Im letzteren Fall spricht man auch häufig schon von Relaxsesseln. Bei Strandstühlen sind die Beine verkürzt, so dass man seine eigenen Beine bequem ausstrecken und mit dem Sand spielen kann.

Je mehr Polsterung, desto höher ist die Bequemlichkeit.
Der Sitzkomfort ist der entscheidende Faktor beim Kauf eines Campingstuhls. Deshalb sollte man vor dem Kauf verschiedene Modelle unterschiedlicher Hersteller testen. Nur so kann man herausfinden, welcher Stuhl den höchsten, individuellen Sitzkomfort bietet. Campingsessel sind unterschiedlich stark gepolstert. Viele Faltstühle besitzen eine Sitzfläche ohne zusätzliche Polsterung. Diese Modelle sind bequem und man kann problemlos stundenlang darauf sitzen. Will man aber den bequemsten Campingstuhl, sollten man einen Stuhl mit zusätzlicher Polsterung wählen. Meist sind es Klappstühle, die am besten gepolstert sind. Es gibt aber durchaus auch faltbare Campingmöbel, die eine dicke Sitzauflage haben.

Ergonomische Campingsessel schonen den Rücken.
Ein ergonomischer Stuhl passt sich möglichst gut an die Wirbelsäule und den Rücken an, sodass dieser auch bei langem Sitzen, beispielsweise beim Angeln, nicht schmerzt. Gerade wenn man unter Rückenschmerzen leidet, sollte man sich einen Stuhl aussuchen, der besonders ergonomisch geformt ist. So geht man auf Nummer sich, dass der Camping-Urlaub entspannend wird. Mit den „Hochlehner-Campingstuhl“ genannten Modellen verhindern Sie Nackenschmerzen und daraus resultierende Kopfschmerzen.

Armlehnen, Kopfstützen und Getränkehalter erhöhen den Komfort zusätzlich.
Urlaub kann auch anstrengend sein. Wenn man von einer Wanderung oder Stadtbesichtigung müde zurückkehrt, ist der Campingstuhl oft ein Rückzugsort, auf dem man Ruhe und Entspannung sucht. Und das, möglichst lange. Dann ist es besonders schön, wenn man rundum bequem sitzt. Hat der Stuhl Armlehnen, kann man die Arme bequem ablegen und entspannen. Je breiter und länger die Armlehnen, desto gemütlicher sind sie. Eine Kopfstütze lässt Sie den Nacken entspannen und lädt zu einem kleinen Nickerchen im Schatten ein. Hat der Stuhl auch noch einen Getränkehalter, muss man nicht einmal mehr aufstehen, um an sein Getränk zu kommen. Vollends zur Oase der Ruhe wird ein Campingstuhl mit einer Beinauflage. Diese kann, herstellerabhängig, eingehängt oder mit einem Clip am Stuhl befestigt werden.

Material der Auflage
Campingstühle werden aus verschiedenen Materialien hergestellt. Nicht nur der Rahmen, sondern auch der Bezug kann unterschiedlich sein. Es stellt sich die Frage: Ein Campingstuhl aus Alu oder Kunststoff? Oder ein Campingstuhl mit Stoffbezug? Will man einen Stuhl, der dem Regen standhält oder der nassen Badehose, oder ist es wichtig, dass der Campingstuhl bequem und weich ist?  Derzeit dominieren vier Polsterarten: Polyesterpolsterung, 3D-Polyesterpolsterung, Stoffbezug und gepolstertem Stoff. Wie aus der Übersicht hervorgeht, ist die 3D-Polyesterpolsterung die beste Wahl. Dieses Material ist angenehm und weich, aber auch wasserdicht und atmungsaktiv. Der einzige Nachteil ist, dass er etwas langsamer trocknet als Polster aus Stoff.

Vor- und Nachteile der Polsterarten

  • Die Polyesterpolsterung ist komfortabel und angenehm weich auf der Haut, jedoch nicht wasserbeständig, Sonnencreme verursacht Flecken und die Farbe bleicht in der Sonne aus.
  • 3D-Polyesterpolsterung, auch Mesh-Gewebe genannt, ist ebenfalls komfortabel, wasserbeständig und atmungsaktiv, trocknet aber langsamer als eine Stoffpolsterung,
  • Ein Bezug aus Stoff ist wetterbeständig und einfach zu reinigen, wir aber in der Sonne schnelle warm und ist weniger weich auf der Haut.
  • Gepolsterter Stoff ist äußerst komfortabel, aber nicht wasserbeständig.

Standfestigkeit
Um seinen Benutzer auf jedem Untergrund zu tragen, muss ein Stuhl standfest sein. Der Stuhl muss Sie tragen, auch wenn der Untergrund nicht komplett eben ist und Sie beispielsweise auf Sand, groben Steinen oder feuchtem Boden sitzen möchten. Dafür sollte der Stuhl eine feste Statik haben, aber auch etwas nachgeben können, ohne dass eins der Beine den Halt verliert. Bei Stühlen mit Querstreben am unteren Teil des Gestänges wird das Gewicht des Benutzers auf weichen Untergründen gleichmäßiger verteilt und der Stuhl sinkt nicht ein. Auf steinigen, harten oder unebenen Untergründen sind Stühle mit vier separaten Füßen vorteilhafter. Sie gleichen Bodenunebenheiten besser aus.

Die Hersteller von Campingstühlen geben in der Regel an, wie viel Gewicht Ihre Stühle problemlos tragen können. In der Regel schaffen die Stühle im Durchschnitt etwa 120 Kilogramm, was laut dem Statistischen Bundesamt (Stand 2012) knapp 45 Kilogramm über dem Durchschnittsgewicht eines Deutschen liegt. Wer durchschnittlich viel wiegt, für den sind diese Stühle ausreichend. Wer aber mehr wiegt, sollte sichergehen und einen belastbareren Campingstuhl kaufen. Die strapazierfähigsten tragen bis zu 145 Kilogramm.

Gut verarbeitete Campingstühle halten länger
Der Campingstuhl sollte nicht nur bequem, standfest und belastbar, sondern auch gut verarbeitet sein. Einen qualitativ hochwertig verarbeiteten Campingsessel erkennt man daran, dass:

  • die Gelenke stabil sind und nicht quietschen oder rosten,
  • der Bezug/die Sitzfläche reißfest ist,
  • der Stuhl sich schnell und einfach zusammenklappen lässt,
  • auch Zubehör wie Getränkehalter oder Kopflehnen sich nicht einreißen lassen,
  • keine Klebe- oder Schleifspuren am unbenutzten Stuhl zu finden sind.

Das Packmaß des Campingstuhls muss klein und handlich sein
Der Hauptgrund, wieso man Campingstühle anstatt normaler Gartenstühle oder ähnlichem mit auf Reisen nimmt, ist, dass diese besonders widerstandsfähig, bequem und vor allem leicht zu transportieren sind. Im Camping-Urlaub will man mit möglichst leichtem und handlichem Gepäck reisen, das man überall mit hinnehmen kann. Das Packmaß des Campingstuhls gibt an, wie viel Platz dieser im zusammengeklappten beziehungsweise zusammengefalteten Zustand einnimmt. Je kleiner dieses ist, desto einfacher ist der Transport der Sitzmöglichkeit. Das durchschnittliche Packmaß beträgt ca. 84 x 24 x 16 Zentimeter. An diesem Wert kann man sich orientieren: Alles was in diesen Bereich oder darunterfällt, kann als „einfach zu transportieren“ betrachtet werden.

Der Auf- und Abbau des Campingstuhls muss schnell gehen
Nach einem langen Tag wünscht man sich nichts mehr, als sich endlich bequem hinzusetzen. Deshalb muss der Aufbau des Camping-Sitzes mit einem Handgriff von statten gehen.
Sowohl das Zusammenklappen des Outdoor-Stuhls als auch das Auseinanderfalten darf nicht länger als eine Minute dauern und sollte bestenfalls komplett intuitiv funktionieren. Abstriche bei der Geschwindigkeit des Auf- oder Abbauprozesses muss man machen, wenn der Stuhl zum Beispiel durch ein Fußteil oder einer Verlängerung der Rückenlehne größer ist oder besonders gepolstert ist.

Campingstühle wiegen zwischen 0,9 und 5,5 Kilogramm. Da viele Wohnmobilfahrer mit dem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5t zu kämpfen haben, Überlastung kann ganz schön teuer werden, ist es empfehlenswert, sich beim Kauf genau über das Gewicht des Stuhls zu informieren.

Text: Volker Ammann, Bildnachweis: Movera Online Shop

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