Die Rhön – das perfekte Urlaubsziel zum Entschleunigen

Die Rhön – das perfekte Urlaubsziel zum Entschleunigen

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Tourtipp

Die Rhön –
dem Himmel so nah

Die Ebersburg bei Gersfeld.
Gleitschirmflieger auf der Wasserkuppe.
Die Wasserkuppe im Nebel.
Wandern im Schwarzen Moor.
Rotes Moor.
Die ehemalige Grenzanlage Point Alpha.
Schlossblick vom Neckar aus.
Stadtmauer in Ostheim
Noahs Segel auf dem Ellenbogen.
Der ein Kilometer lange Milseburg Tunnel durch den auch der Radweg führt.
Schau ins Land vom Kreuzberg aus.
Kreuzberg bei Bischofsheim.
Wandern auf dem Hochrhöner Wanderweg.
Gukaisee bei Gersfeld.
Ulsterblick von Geisa aus.
Schlossplatz in Geisa.
Ulmenstein.
Grenzsteine am Point Alpha.
Burganlage Lichtenberg.
Himmelsschauplatz am Ellenbogen.

Wer in der Rhön Urlaub macht, kann sich Zeit nehmen für die Dinge, die wirklich wichtig sind. Denn im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön gibt es nicht nur prima Wanderwege, sondern ganz viel Natur zum Erleben, zum Spüren, zum Entdecken – bei Tag und bei Nacht.

Hoch oben stehen. Weit ins Land schauen. Den Blick schweifen lassen. Den Alltag vergessen. Die Gedanken verlieren. Den Wind spüren. Frei sein. Um das zu erleben, musst man nicht ans Ende der Welt reisen, denn das alles findest man auch in der Rhön. Einer Mittelgebirgsregion mitten in Deutschland, wo Bayern, Hessen und Thüringen aufeinandertreffen. Seit 1991 ist die Rhön UNESCO-Biosphärenreservat. Das heißt: Mensch und Natur leben im Einklang miteinander. Nachhaltigkeit und ein schonender Umgang mit den natürlichen Ressourcen sind hier keine Modetrends, sondern seit Jahrzehnten Programm. Damit die einzigartige Kulturlandschaft der Rhön mit ihrer außergewöhnlichen Artenvielfalt erhalten bleibt. Und das nicht nur am Tag, sondern auch in der Nacht. 2014 wurde das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön von der International Dark Sky Association (IDA) als „Internationaler Sternenpark Rhön“ ausgezeichnet. Denn in der Rhön ist es noch wirklich dunkel, ist die Nacht noch ganz natürlich. Deshalb kann man hier nicht nur prima schlafen, sondern auch die Sterne sehen und beobachten. In der Rhön ist man dem Himmel ganz nah, ohne abzuheben. Hier wird man geerdet, denn die Rhön ist der ideale Ort zum Runterkommen, zum Durchschnaufen, zum Krafttanken. Hier kann man sich die Zeit nehmen, für das, was wirklich wichtig ist im Leben. In der Rhön kann man gleichzeitig ein Genießer, ein Entdecker, ein Abenteurer, ein Sternegucker oder eine Nachteule sein.
In einer sternenklaren Nacht einfach mal draußen bleiben und das Dunkel wirken lassen. Das lohnt sich in der Rhön ganz besonders. Wegen ihrer dünnen Besiedlung ist die Lichtverschmutzung relativ gering und so kann der Besucher noch natürliche Nachtlandschaften erleben. Das Nachtleben, dass gestalten andere: Fledermäuse, die tanzen, Glühwürmchen, die leuchten, Waldkäuze, die rufen, Igel, die rascheln. Es muss nicht immer das ganz Große sein, was einen Urlaub zu etwas Besonderem macht. In der Rhön sind es die kleinen Dinge. Da reicht es schon, mit offenen Augen und Ohren die Natur zu erleben, sie zu spüren, denn sie ist und bleibt einfach der beste Abenteuerspielplatz.

Licht aus, Sterne an
In der Rhön kommen auch die Mond- und Sternegucker auf ihre Kosten: Von hier sind sowohl die Sterne und Planeten als auch die Milchstraße und Sternschnuppen besonders gut zu sehen. Beste Blicke in den Nachthimmel bieten die Sterneguckplätze, unter anderem auf der Hohen Geba, auf der Wasserkuppe, am Roten Moor und am Schwarzen Moor. Wer mehr zur Himmelskunde erfahren möchte, geht mit den Rhöner Sterne-Experten auf eine Mondlichtwanderung, unternimmt mit ihnen astronomische Abendspaziergänge oder lauscht ihren faszinierenden Vorträgen. Ganz neu in der Rhön sind die sechs Himmelsschauplätze. Sie vermitteln Groß und Klein sehr anschaulich Wissenswertes rund um den Sternenhimmel. www.verein-sternenpark-rhoen.de

Regionaler Genuss garantiert
Wer in der Rhön unterwegs ist, darf eines nicht vergessen: den Genuss. Ein Picknick zum Sonnenuntergang oder eine Sternenwanderung mit Gute-Nacht-Cocktail ist hier immer möglich. Denn die Rhöner sind nicht nur einfallsreich, sondern auch gute Gastgeber. Egal ob man eine Brotzeit, deftige Hausmannskost oder moderne, leichte Küche mag, hier kann der Gast noch handgemachte regionale Delikatessen entdecken. Wie etwa das Rhönschaf, Käse aus Ziegenmilch oder die Rhönforelle. Daneben werden in der Region zahlreiche Biersorten gebraut, aber auch Säfte und Limonaden aus heimischen Streuobst, Heu oder Holunder hergestellt. Die Kultlimonade Bionade beispielsweise wurde in Ostheim/Rhön erfunden und wird noch heute dort produziert. Nicht zu vergessen sind die hochprozentigen Destillate aus wilden Früchten. Die Rhöner verstehen halt aus einfachen Rohstoffen und natürlichen Zutaten etwas ganz Besonderes zu machen. Sie produzieren nachhaltig, mit Augenmaß und im Einklang mit der Natur. So bleibt die Rhön, das UNESCO-Biosphärenreservat, nicht nur kulinarisch, sondern auch landschaftlich ein Genuss.

Paradies für Wanderer
Die Urlaubsregion Rhön liegt im Herzen Deutschlands und ist vor allem als Wanderregion bekannt. Mehr als 7800 Kilometer Wanderwege durchziehen die Rhön. Alle ihre Besonderheiten sind über den Premiumwanderweg DER HOCHRHÖNER® miteinander verbunden. Der rund 180 Kilometer lange Fernwanderweg führt einmal quer durch die Region – von Deutschlands bekanntestem Kurort Bad Kissingen in Bayern nach Bad Salzungen im Werratal am Übergang zum Thüringer Wald. Wanderer passieren auf dieser Tour sanfte Kuppen, urwaldähnliche Kaskadenschluchten und basaltene Bergeshöhen sowie einige Sehenswürdigkeiten der Rhön. Etwa das Franziskanerkloster auf dem Kreuzberg, wo noch heute ein süffiges Bier gebraut wird, oder die ehemaligen innerdeutschen Grenzanlagen im Dreiländereck. Absoluter Höhepunkt der Wanderung ist das atemberaubende 360-Grad-Panorama, welches sich auf der Wasserkuppe, dem höchsten Gipfel Hessens, eröffnet. Den Premiumwanderweg DER HOCHRHÖNER® flankieren 30 Premiumwanderwege, die sogenannten Extratouren, die als Tages- oder Halbtagestouren angelegt sind. Der rund 180 Kilometer lange Fernwanderweg führt einmal quer durch das Mittelgebirge – von Deutschlands bekanntestem Kurort Bad Kissingen in Bayern nach Bad Salzungen im Werratal am Übergang zum Thüringer Wald. Wanderer passieren auf der Tour sanfte Kuppen, urwaldähnliche Kaskadenschluchten und basaltene Bergeshöhen sowie einige Sehenswürdigkeiten der Region. Etwa das Franziskanerkloster auf dem Kreuzberg, wo noch heute ein süffiges Bier gebraut wird, oder die ehemaligen innerdeutschen Grenzanlagen im Dreiländereck. Absoluter Höhepunkt der Wanderung ist das atemberaubende 360-Grad-Panorama, welches sich auf der Wasserkuppe, dem höchsten Gipfel Hessens, eröffnet. Und am Wegrand, da trifft man auf die wolligen Landschaftspfleger, die Rhönschafe.

Wir folgen dem Hochrhöner durch drei die Bundesländer. Allerdings nicht nur auf Schusters Rappen, sondern auch mit unserem Wohnmobil.
Wir starten in Bad Kissingen. Ob Bayernkönige, Kaiserin Elisabeth „Sisi“ von Österreich oder Reichskanzler Otto von Bismarck: Sie alle kamen immer wieder zurück und machten die Stadt zu dem Welt- und Modebad schlechthin. Jahr für Jahr erinnert das legendäre Rakoczy-Fest an die großen Gäste von einst und die prachtvollen Bauten jener Tage prägen bis heute das Stadtbild. Noch immer lassen sich die Schönheiten Bad Kissingens und seiner Umgebung bei einer Fahrt mit Dampferle oder Postkutsche erkunden, kann man Bismarcks privater wie politischer Welt in seinem damaligen Quartier an der Oberen Saline nachspüren.  Die architektonische und kulturelle Bedeutung der historischen Gebäude und Anlagen wie dem Rosengarten, Regentenbau, Arkadenbau und Casino wurde u. a. mit der Aufnahme in das Weltkulturerbe der UNESCO gewürdigt.
Mehr Infos unter: https://www.badkissingen.de/
Übernachtung: Knaus Campingpark Bad Kissingen, Euerdorfer Str. 1, 97688  Bad Kissingen,
Tel: +49 (0) 611 952 490 80
https://www.suncamp.de/deutschland/bayern/bad-kissingen/knaus-campingpark-bad-kissingen-102423/

Weiter geht’s nach Bischofsheim. Inmitten der wunderschönen Landschaft, am Fuße des Kreuzberges, dem heiligen Berg der Franken, liegt der staatlich anerkannte Erholungsort Bischofsheim i.d.Rhön (347-928m), der ideale Ausgangspunkt für die Erkundung der Rhön und allemal einen Tagesausflug wert.
Eindrucksvoll erhebt sich der Kreuzberg oberhalb von Bischofsheim. Als Wallfahrtsort weist er eine Jahrhunderte alte Tradition auf, die ihm den Beinamen „Heiliger Berg der Franken“ einbrachte. Seit 1731 gibt es eine eigene Brauerei. Hier wird das berühmte Kreuzbergbier gebraut. Zusammen mit deftiger Hausmannskost treffen Pilger und Besucher in der Klosterwirtschaft zwanglos in urig-rustikalem Ambiente aufeinander und werden mit gepflegter Gastlichkeit verwöhnt. Die Einkehr in der Klosterschänke ist ein „Muss“ für jeden Rhönbesucher. Entsprechend zieht der Kreuzberg nicht nur Wallfahrer, sondern auch zahlreiche Wanderer, Urlaubsgäste und Ausflügler nahezu magisch an. Von seinem Gipfel blickt man weit über das fränkische Land, über die umliegenden Rhönberge bis in den Thüringer Wald und in den Spessart. Zusammen mit der Wasserkuppe ist der Kreuzberg zweifellos das beliebteste Ausflugsziel der gesamten Region.
Den Möglichkeiten zum Wandern sind kaum Grenzen gesetzt. Allein auf Bischofsheimer Gebiet bringen rund 170 km markierte Wanderwege, Strecken- und Rundwanderungen den Wanderer zu beliebten Ausflugszielen. Die Strecke des Hochrhöner auf Bischofsheimer Gebiet zählt dabei zu den schönsten Teilabschnitten. Kreuzberg, Arnsberg, Himmeldunkberg und die Hochrhön laden zu ausgedehnten Touren ein, weite Ausblicke ins Land der offenen Fernen inklusive. Die mittlerweile über 25, ebenfalls zertifizierten so genannten Extratouren, wie zum Beispiel Kreuzberg- und Hochrhöntour, machen das Wandererlebnis um Bischofsheim perfekt.
Mehr Infos unter: https://www.bischofsheim.info
Übernachtung: Rhöncamping am Schwimmbad, Kissinger Straße 53, 97653 Bischofsheim,
Telefon 09772/1350, info@rhoencamping.de, www.rhoencamping.de

Von Bischofsheim geht es über die Hochrhönstraße nach Fladungen. Fladungen, die nördlichste Stadt Bayerns, liegt mitten im Biosphärenreservat Rhön, einer faszinierenden Mittelgebirgslandschaft. Mittelalterliches Fachwerk, Wandern, Biking, Wellness-Angebote und viele Freizeitmöglichkeiten sind ideale Grundlagen für Urlaub und Erholung. Fränkische Gastlichkeit finden der Camper auch auf dem Campingplatz. Malerische Fachwerkhäuser, mit reich beschnitzten Eckbalken verziert und mit Blumen geschmückt, eine gut erhaltene Stadtmauer mit fünf Wehrtürmen und enge Gässchen prägen das historische Bild Fladungens. Von Fladungen aus sind zahlreiche Ausflüge und Besichtigungen möglich und auch empfehlenswert: Freilichtmuseum in Fladungen, Schwarzes Moor, Dreiländer Eck, Ostheim sowie Mellrichstadt. Und nicht zu vergessen: Die Wasserkuppe, der höchste Berg in der Rhön.
Infos zur Stadt und den Ausflugszielen: https://www.fladungen-rhoen.de/urlaub-in-fladungen/freizeit/ausflugstipps/
Übernachtung: Campingplatz Fladungen, Tourist-Information Fladungen,
Marktplatz 1, 97650 Fladungen, Telefon: 09778-919111, E Mail: info@fladungen-rhoen.de

Nächste Station auf unserem Weg durch die Rhön ist Kaltensundheim. Inmitten bezaubernder Naturschönheiten, an der Felda gelegen. Es bietet sich uns ein gigantischer Weitblick in das Land der offenen Fernen, wie die Rhön auch genannt wird. Die gut angelegten Ski- und Wanderwege laden zum Wandern ein oder man nimmt an einer der geführten Mühlentouren teil oder man wandelt auf Goethe`s Spuren durch die Rhön. Das über 400 Jahre alte, im fränkischen Fachwerkhausstil erbaute, privat geführte Museum, gewährt uns Einblicke in Goethes Dienstreisen in der Rhön in den Jahren 1780 und 1782. Lohnenswerte Ausflüge von Kaltensundheim: Noahs Segel am Ellenbogen (812 m), Theaterstadt Meiningen, Schloss Landsberg, Schloss Elisabethenburg.
Weitere Infos: http://www.vgem-hoherhoen.de

Über die Deutsche Alleenstraße geht es weiter nach Bernshausen, wo wir auf dem Hochrhöner durch das Naturschutzgebiet Ibengarten nach Dermbach wandern und mit dem Bus zum Ausgangspunkt zurückfahren. Der für Kinder interessante Rhönpaulus-Wanderweg führt auf den Spuren des Rhönpaulus. Der Robin Hood der Rhön lebte von 1736 bis 1780 in der Region um Dermbach und Kaltennordheim. Als Deserteur des Siebenjährigen Krieg versteckte er sich in einer Klufthöhle und hielt sich als Gelegenheitsarbeiter und mit Wilddieberei sowie Diebstählen über Wasser. Er hat Gewalt vermieden und bestahl niemals Bedürftige, sondern gab Ihnen von seiner Beute. Als Schmuggler gefasst gelang Ihm mehrmals die Flucht bis er 1780, angekettet in einem für Ihn angefertigten Eichenkasten, zum Galgen auf den Neuberg bei Glattbach geführt wurde. Der Eichenkasten, das Versteck und vieles mehr, können auf dem Rhönpaulus-Weg und im Heimatmuseum Dermbach entdeckt werden.
Weitere Infos: www.thueringerrhoen.de
Übernachtung: Rhön Feeling, Bernshausen 29, 36466 Dermbach OT Bernshausen, Telefon: (03 69 64) 8 25 23, E-Mail: info@rhoen-feeling.de,
https://www.rhoen-feeling-hotel.de/uebernachten/campingplatz/

Nach dem wir auf den Spuren vom Rhönpaulus unterwegs waren, fahren wir weiter nach Bad Salzungen. Allein der Burgsee in Bad Salzungen ist schon einen Besuch wert. Direkt an der historischen Altstadt gelegen, verbinden sich hier Natur und Erlebnis, Geschichte und Moderne. Die Reste der ehemaligen Schnepfenburg verleihen dem Panorama eine unvergleichliche Atmosphäre. Zahlreiche Sagen ranken sich um den mehr als 25 Meter tiefen See. Selbstverständlich sind hier Nixen zu Hause und sogar Till Eulenspiegel soll einst sein Unwesen auf dem See getrieben haben. Weitere Sehenswürdigkeiten sind: Museum am Gradierwerk und Historisches Gradierwerk, Museum Türmchen, Ruine der Husenkirche oder das Planetarium. Zur Ruine der Burg Frankenstein, von der man einen wunderschönen Rundblick in die Werraaue, zur kuppenreichen Rhön und in den Thüringer Wald hat, führt ein gut ausgeschilderter Wanderweg.
Weitere Infos: www.tourismus-badsalzungen.de
Übernachtung: Telefon: SOLE Reisemobilhafen, (Am) Flößrasen 5, 36433 Bad Salzungen, (03695) 6934-34, E-Mail: info@sole-reisemobilhafen.de, www.solewelt.de/reisemobilhafen/

Über Vacha, dem Tor zur Rhön, geht’s weiter nach Geisa. Die romantische Bergstadt, einst als Marktflecken angelegt u. befestigt, verfügt über interessante historische Bauwerke von der Spätgotik bis ins 19. Jh. und über ein 1000 Jahre altes Zentgericht. Auch Teile der Stadtmauer sind noch erhalten. Lohnenswert sind außerdem: ein Besuch der Deschauer Galerie, ein Abstecher in die Konrad-Zuse-Stadt Hünfeld mit Besuch des Museums und der Altstadt, der Besuch des historischen Städtchens Tann mit seinem prägnanten Torbogen und dem Freilichtmuseum „Rhöner Museumsdorf“. Ein Erlebnis der besonderen Art ist der Point-Alpha-Weg. Er führt vom Schlossplatz in Geisa durch freie Feldflur und schlängelt sich auf Pfaden durch abwechslungsreichen Wald. Neben dem herrlichen Naturerlebnis hat der Wanderweg noch etwas ganz Besonderes zu bieten. Er führt ein Stück an ehemaligen Grenzanlagen vorbei und bietet mit der Grenzbegegnungsstätte Point Alpha an dem heißesten Punkt im Kalten Krieg das wohl aussagefähigste und authentischste Grenzmuseum Deutschlands.
Weitere Infos: www.geisa.de
Übernachtung: Camping Ulster, Schleider Straße, 36419 Geisa, Telefon:+49 36967 69-150, E-Mail: info@geisa.de, www.geisa.de

Unsere nächste Etappe ist Hilders. In dem anerkannten Luftkurort finden Urlauber inmitten wunderschöner Landschaft ein gut ausgeschildertes Wanderwegnetz, Fahrradrouten, traumhafte Aussichtspunkte sowie zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Die Nähe zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Bergen der Rhön macht Hilders zu einem gleichermaßen beliebten Urlaubsziel bei Wanderern, Naturfreunden, Familien und Erholungssuchenden. In Hilders kann man den Auersberg mit der romantischen Burgruine, den Battenstein mit seinem Kreuzweg und den Buchschirm, den Hilderser Hausberg mit dem herrlichen Ausblick entdecken. Der Premiumwanderweg „Der Hilderser“ verbindet all diese Höhepunkte miteinander. Hilders ist Start- und Zielpunkt des attraktiven Milseburgradweges, der über einen Kilometer durch einen beleuchtenden Tunnel geht. Der Ort liegt außerdem direkt am Rhön- und Ulstertalradweg. Ein Wanderbus fährt montags bis mittwochs zu den Top Wanderzielen der Region, wovon aus man wieder zurück nach Hilders wandern kann.
Weitere Infos: www.hilders.de/tourismus
Übernachtung: Reisemobilstellplatz Ulsterwelle, Heideweg 19, 36115 Hilders, Telefon 06681 960815, E-Mail: tourist-info@hilders.de, Internetseite: www.hilders.de

Gersfeld, unser letztes Ziel in der Rhön, ist der einzige heilklimatische Kurort in der Rhön und liegt unmittelbar an der Wasserkuppe. Sehenswürdigkeiten in der Stadt sind: die Barockkirche und das Barockschloss. In der Umgebung findet man den Wildpark im Ehrengrund, der auf einer Fläche von ca. 50 ha Freigehege eine Vielzahl verschiedener, überwiegend heimischer Wildarten in ihrer natürlichen Umgebung beherbergt. Für Kinder gibt es einen Streichelzoo und einen Spielplatz sowie eine Gaststätte. In Gersfeld wird ein Netz von klassifizierten Heilklima-Wanderwegen mit unterschiedlichen Längen und unterschiedlichen Höhenprofilen angeboten. Das ermöglicht dem Gast, passende Heilklimawege für die unterschiedlichen Wetterlagen und Tageszeiten, nach Besonnung oder Schatten, Windschutz oder -exposition auszuwählen. Beim Heilklima-Wandern sollen sich die Auswirkungen des körperlichen Trainings und die günstigen Einflüsse des Klimas (leichte Kältereize bzw. geringe Wärmebelastung, die eine Abhärtung bewirken) bei hoher Luftqualität gegenseitig ergänzen.
Die Wasserkuppe, mit 950 m höchste Berg in der Rhön, ist die Wiege des Gleitschirm- und Drachenfliegens und ein Paradies für Segelflieger. Daneben bietet das beliebte Ausflugsziel einen Kletterwald, Klettern an der Steinwand und eine Sommerrodelbahn, den Rhönbob und das Deutsche Segelflugmuseum. Auf dem Gipfel liegt das Radom, das Wahrzeichen der Rhön. Ein Radom (engl. radome, ein Kofferwort aus radar dome) ist eine geschlossene Schutzhülle, die Antennen für Messungen (z. B. Radarantennen) oder für Datenübertragungen (zum Beispiel Richtfunkantennen) vor äußeren mechanischen und chemischen Einflüssen wie Wind oder Regen schützt. Es wird auch als „Radarkuppel“ bezeichnet. Schon von weiter Ferne aus ist das Radom sichtbar, als Landmarke ein unverwechselbares Kennzeichen. Das Gebäude erinnert aber auch an den kalten Krieg und die damit verbundene Geschichte. Heute ist das Radom Kulturdenkmal und Veranstaltungsort sowie Vereinsheim der Drachen- und Gleitschirmflieger. Auch wird es als Außenstelle des Standesamtes Gersfeld/Ebersburg genutzt.
Direkt am Fuß der Wasserkuppe, windgeschützt eingebettet zwischen Pferdskopf und Eube, befindet sich der Guckaisee, der nicht nur bei Einheimischen als Geheimtipp gilt. Von der Liegewiese aus kann man die Segelflieger beobachten, die hoch über uns ihre Kreise ziehen. Die Benutzung der Teichanlage mit Badesteg und Badeinsel ist kostenlos.
Weitere Infos: www.gersfeld.de
Übernachtung: Campingplatz Hochrhön, Schachen 13, 36129 Gersfeld (Rhön), Telefon 06654 7836, campinghochrhoen@aol.com, www.camping-hochrhoen.de
Rhön Camping-Park, An der Ulster 1, 36115 Ehrenberg, Telefon +49 (0) 6683-1268, info@rhoen-camping-park.de, www.rhoen-camping-park.de

Zum Abschluss unserer Rhön-Reise machen wir noch einen Abstecher in die Barockstadt Fulda mit ihrer wunderschönen historischen Altstadt. Hier erwartet uns eine Zeitreise, die bis ins Mittelalter führt. So treffen wir in der Kanalstraße auf einen Teil der mittelalterlichen Stadtmauer, die nach 1150 entstand, sowie auf den sogenannten Hexenturm. Der 14 Meter hohe Rundturm ist der besterhaltene Wehrturm der mittelalterlichen Stadtbefestigung und diente zur Sicherung des unmittelbar am Turm gelegenen Frauentörleins, das den Zugang vom Kloster zur Bürgerstadt ermöglichte. Es begegnen uns Straßennamen wie Rittergasse und mittelalterlichen Häusern mit imposanten Namen. So war das Haus „Zum Roten Löwen“ einst das Winterquartier eines fränkischen Rittergeschlechts, und das anschließende „Haus zum Totenbein“ diente bis zur Auflösung des alten Friedhofs rund um die gotische Severikirche als Beinhaus. Dann wurde es zum Wohn- und Handwerkerhaus erweitert. Das steinerne Erdgeschoss der gegenüberliegenden Altstadtbäckerei ziert ein gotischer Spitzgiebel. Die Severikirche, 1451 als Zunftkappelle der wohlhabenden Wollweber erbaut, gab der Straße mit dem besonderen mittelalterlichen Charme ihren Namen: Severiberg. Ein paar hundert Meter weiter, auf dem Platz „Unterm Heilig Kreuz“, war das Zentrum der mittelalterlichen Stadt. 1019 hatte Kaiser Heinrich II. dem Abt des Klosters Fulda das Markt-, Münz- und Zollrecht für Fulda verliehen. Als sichtbares Zeichen dafür, dass der Markt fortan unter dem Schutze des Kaisers stand, wurde auf dem Marktplatz ein Kreuz aufgestellt, an das noch heute der Name des Platzes erinnert. Vom Platz „Unterm Heilig Kreuz“ sind es nur wenige Schritte weiter an der Ecke zum Steinweg erreichen Fulda-Besucher das Alte Rathaus. Der massive westliche Teil des stattlichen dreigeschossigen Eckgebäudes stammt im Kern aus der Zeit vor 1500. Das ursprünglich als offene Halle gestaltete Erdgeschoss mit seinen alten Arkaden diente hauptsächlich dem Handel. Auch Versammlungen wurden hier abgehalten und außerdem war hier das städtische Geschütz untergebracht, während sich im ersten Obergeschoss die Ratsstube und die Rüstkammer befanden.
Weitere Infos: www.tourismus-fulda.de
Übernachtung: Wohnmobilstellplatz Weimarer Straße
Weimarer Straße 21-23, 36037 Fulda, Telefon: +49 6611023250,
E-Mail-Adresse: parken@fulda.de, www.fulda.de

Textbearbeitung: Volker Ammann, Ursula Kritsch, Rhön GmbH
Quelle und Bildnachweise: Melissa Kalmund, Rhön GmbH, Fotografen: Arnulf Müller, Melissa Kalm, Hanna Braungart, Julia Hemmert, Wolfgang Fallier, Manfred Hempe, Carina Wanninger, Holger Leue, Romana Knie